Modewoche: Paris setzt wieder auf Magermodels
Zwar hat sich im April die französische Modebranche verpflichtet, keine Magermodels mehr zu engagieren, aber Papier ist scheinbar auch in Frankreich geduldig.

Foto © APAKein sonderlich schöner Anblick: Model bei der Show von Anne Valerie Hash
Es ist immer wieder die gleiche Diskussion: Dünne Models während der Fashionweeks im Herbst und Früjahr. Während mittlerweile sowohl Spanien und Deutschland ein Verbot für "Magermodels" auf den Laufstegen ausgesprochen haben, hält man sich bei den wirklich wichtigen Modehotspots - wie aktuell in Paris - elegant zurück.
Charta unterschrieben.
Dies irritiert zusätzlich, weil sich im April die französische Modebranche
verpflichtet hatte, keine extrem dürren Models mehr zu engagieren.
Vertreter aus Mode, Medien und Werbung sowie dem Gesundheitswesen
unterschrieben eine "Charta gegen Magersucht".
Die Unterzeichner verpflichteten sich damit, keine Bilder mehr zu
verbreiten, die den Schlankheitswahn fördern. Eine Arbeitsgruppe
unter dem französischen Kinderpsychiater Marcel Rufo und dem
Soziologen Jean-Pierre Poulain hatte die Richtlinie der Charta erarbeitet.
Über "Hungermodels" wird diskutiert, seit im November 2006 die 21-jährige Brasilianerin Ana Carolina Reston an Magersucht starb; das 1,70 Meter große Model wog weniger als vierzig Kilo und ernährte sich nur von Äpfeln und Tomaten. Wenige Monate zuvor hatte ein junges Model aus Uruguay einen tödlichen Herzinfarkt erlitten.
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Und zum Schluss Paris: Zweimal im Jahr dreht sich der Modezirkus rund um die Welt. Beginnend mit New York über London und Mailand, endet das große Mode-Spektakel in Paris. Derzeit werden die Trends für kommendes Frühjahr und Sommer 2009 präsentiert.
















