Gwyneth Paltrow zeigt im US-Wahlkampf Flagge für Obama
Die Hollywood-Schauspielerin wirbt in Deutschland für den neuen Film "Iron Man".

Foto © APAGwyneth Paltrow bei der Deutschland-Premiere von "Iron Man"
Nach Hollywood-Stars wie Will Smith zeigt nun
auch Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow ("Shakespeare in Love")
Flagge für den demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber Barack
Obama. Amerika brauche "einen wirklichen Wechsel" in der Politik,
sagte die 35-Jährige bei der Vorstellung ihres neuen Films "Iron Man"
am Dienstag in Berlin.
"Acht Jahre angetan". Ein Wahlsieg Obamas wäre "eine wunderbare Botschaft, dass die
meisten Amerikaner nicht glücklich sind darüber, was wir in den
vergangenen acht Jahren der Welt angetan haben". Die
Deutschland-Premiere von "Iron Man" stand am Abend auf dem Programm.
Paltrow wurde bei ihrem Deutschland-Besuch von "Iron Man"-Regisseur
Jon Favreau und Hauptdarsteller Robert Downey Junior ("Zodiac")
begleitet.
Rolle überrascht. Paltrow spielt in der Comicverfilmung die Assistentin des
Superhelden "Iron Man". Zunächst habe sie das Rollenangebot
überrascht. "Aber ich dachte mir, ich kann das nicht ablehnen, nur
weil das ein Actionfilm ist." Die Besetzung mit Robert Downey Junior
als "Iron Man" sowie Jeff Bridges ("Arlington Road") und Terrence
Howard ("L.A. Crash") habe sie dann überzeugt. Sie selbst lese
eigentlich keine Comics, verriet sie. Auf den Film habe sie sich aber
mit Lektüre der Marvel-Comics vorbereitet.
Weniger Paparazzi. Die Amerikanerin Paltrow lebt mit ihrem Ehemann, dem britischen
Coldplay-Sänger Chris Martin, und ihren zwei Kindern in London. Dort
werde sie etwas weniger von Paparazzi belästigt als in Amerika. "Wenn
man Kinder hat, dann halten sie etwas mehr Abstand, das weiß ich zu
schätzen", sagte sie. Das sei in den USA anders. "In Los Angeles sind
sie die schlimmsten, sie sind bösartig und gefährlich."
















