Die kuriosesten Song Contest-Teilnehmer
Der Song Contest ist nicht gerade eine österreichische Erfolgsgeschichte. So wenig, dass sich sogar immer wieder die Teilnehmer selbst über den Rummel lustig machen.
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Österreich war quasi von Anfang an mit dabei – mal mehr, mal weniger erfolgreich. In letzter Zeit immer weniger erfolgreich. Woran das liegt – mitunter wahrscheinlich an einem inoffiziellen Punkevergabe-System, nach dem sich in den letzten Jahren gerade die östlicheren Ländern stets gegenseitig begünstigt haben. Oder doch an den kuriosen Teilnehmern?
Der Song Contest-Teilnehmer, der sicherlich am meisten aus der Reihe tanzt, ist Udo Jürgens. Er ist seit den zarten Anfängen des Song-Wettbewerbs der einzige österreichische Teilnehmer, der es geschafft hat, den Song Contest zu gewinnen. 1966, im für Österreich geradezu historischen Jahr, gelang es ihm in Luxemburg 17 weitere Teilnehmer zu übertreffen. Sein Song: "Merci Cherie".
Quelle © Foto: Youtube Udo Jürgens: Merci Cherie
Thomas Forstner durfte zwei Mal antreten, nachdem er es 1989 in Lausanne mit "Nur ein Lied" und zartviolettem, zu seiner Zeit höchst modischem Anzug auf den fünften Platz geschafft hatte. Damals war die Zahl der teilnehmenden Länder bereits auf 22 gestiegen. Sein zweiter Versuch im Jahr 1991 mit "Venedig im Regen" in Rom den Titel einzuheimsen, ging fürchterlich in die – damals dunkelblaue – Hose. Er landete hinter 21 anderen Teilnehmern auf dem letzten Platz.
Quelle © Foto: Youtube Thomas Forstner: "Nur ein Lied" (Lausanne, 1989)
Der österreichische Kabarettist Alf Poier gewann überraschend die nationale Vorentscheidung und schnitt im Jahr 2003 in Riga mit seinem kuriosen Song "Weil der Mensch zählt" nicht weniger überraschend verhältnismäßig gut ab. Das umstrittene Lied, dessen Refrain sich um Häschen und Kätzchen dreht, wurde - vielleicht mangels Sprachkenntnisse? - nicht überall als Verballhornung des Song Contests verstanden. Es landete auf Platz 6 (von 26).
Quelle © Foto: Youtube Alf Poier: Weil der Mensch zählt
Tiere waren bei den österreichischen Song Contest-Beiträgen übrigens schon immer ein heißes Thema. Bob Martin war im Jahr 1957 der allererste Sänger, der für Österreich antrat, und sang im ersten österreichischen Song Contest-Beitrag der Geschichte "Wohin, kleines Pony". Sonderlich erfolgreich war der Song allerdings nicht. Er landete auf Platz acht von zehn.
Quelle © Foto: Youtube Bob Martin: "Wohin, kleines Pony"












