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    Zuletzt aktualisiert: 17.01.2013 um 15:54 UhrKommentare

    Begeisterung für "Ekel-Fernsehen"

    Auch ohne den einzigen Star namens Helmut Berger bleibt das Interesse der Österreicher für das sogenannte RTL-Dschungelcamp ungebrochen. Gut abgeschnitten hat aber auch das neue ORF eins-Format "Undercover Boss".

    Georgina bei einer Prüfungsaufgabe im RTL-Dschungel

    Foto © RTL/Stefan MenneGeorgina bei einer Prüfungsaufgabe im RTL-Dschungel

    Auch wenn Helmut Berger aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch werfen musste, bleibt das Interesse der Österreicher für das sogenannte RTL-Dschungelcamp ungebrochen. Am Mittwoch saßen 276.000 Zuschauer vor den Fernsehapparaten, als deutsche Z-Promis die sogenannte "Feuerprüfung" absolvierten. Der Marktanteil lag in den Kabel- und Satellit-Haushalten nach RTL-Angaben bei 15,3 Prozent.

    Im Schnitt hatten die bisher sechs Ausgaben des Ekelformats 278.000 Zuseher. Mit 328.000 Zuschauern hatte die Sendung, die eigentlich auf den Namen "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" hört, am vergangenen Freitag die beste Einstiegsquote in ihrer mittlerweile neunjährigen Karriere. Als das Format im Jänner 2004 erstmals startete, sahen lediglich 125.000 Österreicher zu.

    Gut abgeschnitten hat auch das neue ORF eins-Format "Undercover Boss": Die Knochenarbeit von Asfinag-Chef Klaus Schierhackl lockte um 21:05 Uhr durchschnittlich 472.000 Zuseher vor die TV-Apparate. Der Marktanteil lag bei 16 Prozent. Gleichzeitig mit dem "Dschungelcamp" lief ab 22.02 Uhr "Schladming - Die Weltmeisterstadt" auf ORF eins, das laut ORF-Aussendung mit 213.000 Zuschauern und einem Marktanteil von zehn Prozent erfreulich abschnitt.

    Um 22.45 Uhr wurde "Reiseckers Reisen" ins Rennen geschickt und konnte immerhin durchschnittlich 130.000 Österreicher bei acht Prozent Marktanteil anlocken. Der "Runde Tisch" zum Thema "Berufsheer oder Wehrpflicht" um 22.30 Uhr auf ORF 2 kam auf durchschnittlich 448.000 Zuseher und war damit der meistgesehene "Runde Tisch" seit Februar 2012.


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