"Einser Team": Assinger als Engel und Jubilar
Im neuen Format "Einser Team" möchte Assinger Menschen helfen, die aus vielerlei Gründen in eine ausweglose Lage geraten sind: Schulden, familiäre Probleme, Pfusch beim Hausbau oder etwa die Folgen nach Unwetterkatastrophen.

Foto © Kanizaj
Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen in den nächsten Wochen Armin Assinger irgendwo in Österreich mit einem Megafon in der Hand über den Weg läuft. Der Ex-Skiprofi und Moderator wird aber nicht zum Protest für mehr Turnstunden aufrufen, Assinger sucht in dem Fall vielmehr Helfer für seine neue ORF-Sendung.
Zwar heißt das Format nicht mehr "A-Team", die US-Serie aus den 80er-Jahren war zuerst da, doch das Prinzip von "Das Einser Team" ist dasselbe: In dem Konglomerat aus vielen bekannten Reality-Formaten möchte Assinger Menschen helfen, die aus vielerlei Gründen in eine ausweglose Lage geraten sind: Schulden, familiäre Probleme, Pfusch beim Hausbau oder etwa die Folgen nach Unwetterkatastrophen. Doch Obacht, warnt er: "Wir kommen nicht mit dem Geldkoffer! Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe bieten", betont der 48-Jährige, dessen Team sich u. a. aus Bauexperten, Rechtsanwälten und einer Mediatorin zusammensetzt. Assinger versteht seine Aufgabe als "Türöffner": "Ich werde etwa versuchen einen Job aufzutreiben oder diverse Termine aufzustellen, wenn die Betroffenen schüchtern sind. Über Kreditzinsen verhandeln aber Experten, das kann kein Fernsehmoderator machen."
Sisyphus
Dass er mit dem Megafon durch den Ort zieht und um Unterstützung bittet, traut sich Assinger zu, wenn eine Familie sofort viele helfende Hände benötigt - etwa nach einer unwetterbedingten Verwüstung des Eigenheims. "Das kann eine Sisyphusarbeit sein, aber wir sehen regelmäßig, dass Österreicher gerne helfen." Derzeit werden jene Fälle ausgewählt, die demnächst besucht werden (weitere Bewerbungen siehe Infokasten). Die erste von neun Folgen des "Einser Teams" ist für den 17. Oktober geplant.
Viel zu Hause in Kärnten wird der siebenmalige "Romy"-Preisträger in den nächsten Monaten nicht sein, denn neben der neuen Aufgabe geht es im September zurück auf den Quizmaster-Stuhl in Köln-Hürth. Zehn Jahre moderiert Assinger inzwischen die "Millionenshow" und die erste Sendung nach der Sommerpause vergleicht er mit einem "Heimkommen. Wie ein Fußballer, der nach der Sommerpause zum ersten Mal wieder im Stadion einläuft. Aber dann kommen auch sentimentale Momente, in denen ich mir denke, wie vor zehn Jahren meine Knie 'zittert haben."
Grund zu feiern sieht Assinger keinen. Seine Ziele sind vielmehr auch die 800. und vor allem die 1000. Folge zu moderieren. "Mit meinen Vorgängern Rainhard Fendrich und Barbara Stöckl als Rateteam." Derzeit hält man übrigens bei Folge 780.














