"Donnerstag Nacht" droht der Schlusspfiff
Ab Donnerstag erhalten Stermann und Grissemann Unterstützung von Maschek. Ab Herbst wird auf ihrem Sendeplatz jedoch der Fußball rollen. Die "Donnerstag Nacht" soll auf Dienstag verlegt werden.

Foto © ORF/Hans LeitnerDie "Donnerstag Nacht" woll künftig zur "Dienstag Nacht" werden
Sie zählt seit 2007 zu den giftigsten Comedysendungen im ORF und seit dem Ende von "Wir sind Kaiser" gibt es in der "Donnerstag Nacht" keinen konstanteren Quotengaranten: "Willkommen Österreich". Nach einer Opernball-bedingten Pause kehren Christoph Grissemann und Dirk Stermann am 23. Februar zurück - und mit ihnen zahlreiche Neuerungen:
Ab sofort wird wöchentlich nur eine Sendung produziert, wodurch das Stand-up aktueller werden sollte. Bislang fanden jeden zweiten Dienstag die Aufzeichnungen von zwei Folgen statt. Weiters rückt der Sendeplatz eine Stunde nach vor und die Sendezeit wird um fünf Minuten verlängert. "Willkommen Österreich" hat aber auch Zuwachs bekommen: Nachdem Maschek durch das Aus von "Dorfers Donnerstalk" Ende 2010 ihre regelmäßigen TV-Auftritte abhandengekommen sind, hat das Kabarett-Trio nun bei Stermann und Grissemann ein neues Zuhause. Maschek-Drittel Peter Hörmanseder zeigt sich glücklich über das Comeback: "Erstens macht es uns Spaß, zweitens finden wir, dass das, was wir machen, perfekt ins Fernsehen passt und nicht nur auf die Bühne."
Ein totaler Umbau oder womöglich das Ende der "Donnerstag Nacht" droht dem ORF ab Herbst: Mit dem Erwerb der Rechte an der Europa League könnte man sich den gesamten Donnerstagabend mit Fußball blockieren, denn die Anstoßzeiten der Spiele sind 19 und 21.05 Uhr. Match zwei endet also frühestens um 22.55 Uhr (dazu kommen Interviews und Analysen).
Wenn wie in den letzten Jahren mehrere österreichische Teams den Einzug in die Europa League schaffen, dürfte die "Donnerstag Nacht" bald Geschichte sein. Der ORF arbeitet noch an einem neuen Konzept. Dass "Willkommen Österreich" ab Herbst am Dienstagabend läuft, gilt aber als fix.
Zieht übrigens keine österreichische Mannschaft in die Europa League ein, ist der ORF nur zur Übertragung von einer x-beliebigen Partie pro Runde verpflichtet. Die Sendezeit darf er sich dabei aussuchen.












