Steirer & Kärntner zahlen am meisten
Die ORF-Gebührenerhöhung kommt im Juni 2012. ORF-Entgelte steigen um sieben Prozent, mancherorts auch die Landesabgaben. In der Steiermark und Kärnten zahlt man für das ORF-Angebot künftig etwa rund 25 Euro - pro Monat.

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Alexander Wrabetz hat von der Regierung grünes Licht für eine Gebührenerhöhung - es geht um sieben Prozent mehr für den ORF. Die Genehmigung durch Stiftungsrat, Publikumsrat, Medienbehörde und Prüfungskommission dürfte Formsache sein, in Kraft treten soll die Gebührenerhöhung im Juni 2012.
Im ORF spricht man allerdings lieber von einer "Valorisierung": Die Anhebung um sieben Prozent liege unter der Inflationsrate seit der letzten Erhöhung 2008 (neun Prozent), die aktuelle Gebührenerhöhung sei die geringste seit 30 Jahren. Der Antrag dafür wird in der Dezembersitzung des Stiftungsrats gestellt.
Leidige Landesabgabe
Die Gebührenerhöhung trifft nicht jedes Bundesland im gleichen Ausmaß. Zwar ist das Fernsehentgelt in allen Ländern gleich (bisher: 15,10 Euro, künftig: 16,16 Euro) - die Gebühren Info Service (GIS) hebt gemeinsam damit aber auch die Radio- und Fernsehgebühr (geht ans Finanzministerium), den Kunstförderungsbeitrag (geht an Land und Bund) und die Landesabgabe ein. Letztere wird in der Steiermark, in Wien, NÖ, dem Burgenland und Tirol prozentuell an der Rundfunkgebühr bemessen. Deswegen zahlen steirische Gebührenzahler künftig pro Monat satte 25,18 Euro, Vorarlberger und Oberösterreicher nur 19,78 Euro.














