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  • 23. Juli 2014 07:47 Uhr | Als Startseite
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    Pop, Rock und Jazz abseits der Masse Zwei Festivals statt keinem Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Festivals Nächster Artikel Pop, Rock und Jazz abseits der Masse Zwei Festivals statt keinem
    Zuletzt aktualisiert: 19.05.2012 um 16:43 UhrKommentare

    Boom-Tschak mit Vielfalt

    Der dritte Tag des "springfestival" in Graz offenbarte das ganze Spektrum elektronischer Musik - von deutschem Stadion-Techno bis zu filigranen Jazz-Beats. Hohe Bandbreite gab es auch bei der Qualität des Dargebotenen. Von Matthias Reif und Sebastian Krause.

    Modeselektor heizten in der Stadthalle ein

    Foto © Gernot EderModeselektor heizten in der Stadthalle ein

    Die Shoes machten als "Vorprogramm" von Modeselektor in der Stadthalle eine gute Figur. Modeselektor begannen - wie gewohnt - mit Understatement. Die Berliner bauten Druck und Spannung kontinuierlich auf und steigerten sich schließlich mit Techno-Stakkato in die Herzen des Publikums. Während die Visuals nicht zu überzeugen vermochten, kam das Ohr nicht zu kurz. Auch wenn der Auftritt nicht an den Moderat-Gig von vor zwei Jahren heranreichen konnte, wurden alle Erwartungen erfüllt. Letztlich kam man aber nicht ohne Erfolge aus alten Tagen aus: Modeselektor schlossen mit dem Moderat-Hit "New Error".

    Fotoserie: springfestival - der 3. Tag

    Szenenwechsel: Im Dom im Berg kuratierte Radiolegende Gilles Peterson seinen zweiten Abend bei springestival. Im Gegensatz zur vorhergehenden Nacht setzte der Brite bei der Neuinstallation der "Dingwalls Session" auf teils kurios alten, stets aber relevanten Jazz; immer den Rhythmus im Vordergrund, fand Peterson einen gelungenen Gegenpol zum ansonsten streng elektronischen Programm des Festivals.

    Abschied

    Der Tiefpaterre-Abend im ppc kleidete sich erwartungsgemäß im Butter-Bar-Kostüm. Klumzy Tung feat. Dr. Pheel boten zwar mitunter Neues, für ein Programm beim springfestival hätte man sich dennoch mehr erwartet. MC Dynamite und Scratch Perverts beschworen die 80er und wieder salonfähig gewordenen Drum ´n´ Bass. DJ Hype bot eine solide Show mit Klassikern zum Mitwippen.

    Am finalen Tag werden noch einmal schwere Geschütze aufgefahren. Eine Weltpremiere steht ins Haus: Drums of Death performt im ppc Frisches in Bild und Ton. Die offizielle Abschiedsparty steigt in der Stadthalle. Toddla und Ms Dynamite bringen die Halle auf Betriebstemperatur, die Dubstep-Halbgötter Skream und Benga krönen den Abend. Nebenan gibts es das Champions-League-Finale beim Public Viewing. Die Damen von etepetete laden in die Postgarage, im Dom darf man sich auf Luke Slater freuen.

    MATTHIAS REIF, SEBASTIAN KRAUSE

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