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    Zuletzt aktualisiert: 15.05.2012 um 07:40 UhrKommentare

    Spring elektrisiert Graz

    Rambazamba in der Stadt: 250 Künstler, 25.000 Besucher aus aller Welt - für das am Mittwoch startende Springfestival gibt es nur noch Restkarten.

    Foto © GERNOT EDER | Archivbild

    Stefan Auer, Mastermind des Springfestivals, jubelt: "Ich bin mir sicher, das ist das größte Festival, das es in Graz gibt. Wir haben Tickets in 18 Ländern verkauft, sind mit rund 25.000 Tickets bereits im Vorfeld nahezu ausverkauft."

    Zum zwölften Mal holt das Springfestival (16. bis 20. Mai. www.springfestival.at) heuer die Top-Stars der elektronischen Musik-Szene in die Stadt. Und seit Montag gibt es nur noch Restkarten im Festivalcenter im Heizhaus im p.p.c. Mit den Hauptgigs rund um Aka Aka aus der Berliner House-Szene, Jazzer, DJ und Elektro-Musik-Kurator Gilles Peterson aus London und Amon Tobin aus Brasilien hat man heuer auch einiges zu bieten.

    Wie sehr Spring in Graz schon verankert ist, zeigt auch die Reaktion von Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr. "Das Festival ist wunderbar", schmunzelt er, "denn der Altersschnitt des Publikums ist im Laufe der Jahre gestiegen, was heißt, dass wir nun mehr Hotelgäste haben." 3000 sind es laut Hardt-Stremayr heuer. Die meisten Besucher sind freilich eher immer noch in Privatpensionen oder alternativ wie im ehemaligen Studentenheim am Hafnerriegel untergebracht.

    "Too much" im Mai?

    Einzig der Termin sei nicht ideal meint Auer. "Ich finde, dass das Grazer Publikum im Mai ausgezuzelt wird. Wir stehen zwar in einer Kooperation mit dem Designmonat, aber mit dem Designfestival assembly und dem Kulturevent Lendwirbel ist das too much für die Stadt." Er verstehe nicht, warum sich alle rund um seinen Springfestival-Termin gruppieren, "wo doch zum Beispiel der Lendwirbel mit seinen vielen Freiluft-Aktivitäten ohnehin im Juni besser aufgehoben wäre".

    Diese Meinung teilt Chef-Touristiker Hardt-Stremayr nicht: "Der Mai ist einfach ideal besetzt, denn wir haben lange Wochenenden, in denen sich Graz attraktiv präsentiert. Und: Das Springfestival trägt den Namen der Stadt in alle Welt hinaus. Das ist für uns extrem viel wert."

    ROBERT PREIS

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