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Zuletzt aktualisiert: 19.08.2011 um 09:56 UhrKommentare

Würdiger Frequency-Headliner: Seeed in Hochform

Zehn Künstler und ein Stadtaffe: Passend zur heißen Stimmung brachte Headliner Seeed mit "Molotov" eine neue Nummer mit auf das Festivalgelände in St. Pölten. In die richtige Festivalstimmung wurde das Publikum bereits am Nachmittag mit Clueso versetzt.

Peter Fox und Seeed rockten die Frequency-Bühne am Freitagabend

Foto © APAPeter Fox und Seeed rockten die Frequency-Bühne am Freitagabend

Eine "Weltpremiere", wie es Sänger Peter Fox nannte, haben Seeed in der Nacht auf Freitag als Headliner auf der Race Stage des FM4-Frequency-Festivals in St. Pölten abgeliefert. Nach vier Jahren Bühnenabstinenz meldete sich die Berliner Reggae- und Dancehall-Formation erstmals wieder live, und das eindrucksvoll, zurück - mit einem Best of ihrer Hits und der neuen Nummer "Molotov".

Auf der gleichen Frequenz

Band und Publikum befanden sich in Niederösterreich von Anfang an auf ein und derselben Frequenz: Unter eigene Stücke mischten Seeed ganz selbstverständlich 80er-Jahre-Nummern wie "Wonderful Life". Es wurde fleißig gecovert, remixt und viel getanzt. Egal ob am Ende beschwingt oder erschöpft - glückliche Gesichter auf beiden Seiten.

"Do You Wanna"

Ihren Status als Headliner auf der Green Stage rechtfertigten The Kooks mit einem höchst beschwingten und unterhaltsamen Auftritt, bei dem kaum jemand stillstehen konnte. Trotz der Seeed-Konkurrenz war das Areal vor der zweiten Hauptbühne sehr gut gefüllt. Die britischen Indie-Rocker verwöhnten ihre Fans mit Hits wie "Shine On" (mit Reggae-Intro). Die Band aus Brighton spielte bei perfektem Sound und für ein Open Air mehr als ordentlicher Lautstärke kompakt, stellte vielversprechendes neues Material vom kommenden Album "Junk Of The Heart" (EMI) vor und griff ebenso auf die eigene Geschichte zurück: "Do You Wanna" krachte z.B. gegen Ende des Sets genussvoll, davor war das lässige "She Moves In Her Own Way" ein Höhepunkt.

The Kooks machen eingängige Musik. Aber dank der guten Arrangements (zum Beispiel das Zusammenspiel von akustischer und elektrischer Gitarre oder von Gitarre und Tasteninstrument) sowie Luke Pritchards voluminöser Stimme verkleben die Melodien nicht die Gehörgänge. Das Finale am ersten Tag (das Frequency dauert bis Samstag) war echt gut.

Tobias C. Führer und Wolfgang Hauptmann/APA

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