"Ring frei" für Goiserns Alpinrock
Konzerte weiterer Musiker in Planung: Hubert von Goisern wird am 14. Juli den Red-Bull-Ring aus dem musikalischen Tiefschlaf wecken.

Foto © AP"Pole Position": Hubert von Goisern
Angekündigt hat es Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ja schon im Frühjahr. Jetzt steht der erste musikalische Termin am Red-Bull-Ring in Spielberg fest: Mit "Alpinrocker" Hubert von Goisern wird die Rennstrecke am 14. Juli 2012 wieder zur riesigen Konzertbühne. Es soll "der Höhepunkt der großen Tour sein", wie die aktuelle Nummer eins der Charts am Montag mitteilte. Und für den Ring der Start in eine neue, musikalische Runde.
"Ja, wir planen nach Goisern auch noch andere Open Airs", wird im Ring-Büro bestätigt. Details oder gar Namen von Künstlern gibt es aber noch nicht. Man stecke noch mitten in der Planung. Erste Verhandlungen würden aber bereits laufen. Die maximale Besucherzahl von 25.000 am Gelände bleibt dabei weiter wie in Stein gemeißelt.
Grund dafür könnte sein, dass sich die Organisation an ein Schallkontingent pro Jahr halten muss. "Die Frage ist, wie viel Platz neben den Motorsportrennen für solche Veranstaltungen bleibt", grübelt auch Ring-Ombudsmann Karl Arbesser. Bei Überschreitungen droht eine Strafe von 15.000 Euro pro Tag, dementsprechend muss ordentlich gerechnet werden. Wirkliche Sorgen um zukünftige laute Nächte macht er sich aber nicht: "Man kann gerade bei Konzerten Boxen so ausrichten, dass es relativ wenig Belastung für die Umgebung gibt. Man muss also bis zum Konzert abwarten, um wirklich ein Urteil fällen zu können." Er werde aber "ganz sicher ein Auge darauf werfen".
Musikgeschichte
Am Ring werden jetzt jedenfalls alte Erinnerungen wach. Etwa an jenes Konzert der Rolling Stones im Jahr 1995 vor fast 100.000 Besuchern, das an der Motorsportstrecke ein Stück steirische Musikgeschichte schrieb. Oder an den Auftritt von Jon Bon Jovi. Passenderweise kehrt mit Goisern wieder der Rock zurück nach Spielberg, wenn auch nur der alpine.













