Cohen kam, sang und blieb
Leonard Cohen verbrachte einen ganz entspannten Tag in Graz. Sein Konzert vor rund 3500 Fans eröffnete der Kanadier mit "Dance me to the End of Love". Er wurde heftig beklatscht.
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Auf Terminstress wollte Musiklegende Leonard Cohen bei seinem Graz-Besuch komplett verzichten. Und so fiel auch ein geplanter Eintrag ins Goldene Buch der Stadt ins Wasser. Zu kompliziert, zu wenig Zeit. Der 75-Jährige absolviere eine anstrengende Tour und wolle sich lieber entspannen, hieß es. Entspannt ist auch schon das richtige Stichwort: Kurz nachdem er aus Salzburg gelandet war, rollte er in einer schwarzen Limousine vor der Stadthalle an, kritzelte bestens gelaunt zwei Autogramme und rauschte in Richtung Soundcheck. Und auch dabei ging es gemütlich zu. "Das klingt sehr gut", kommentierte Cohen, der nicht einmal dabei seinen berühmten Hut abnahm. Sein Konzert vor rund 3500 Fans eröffnete er mit "Dance me to the End of Love". Cohen wurde heftig beklatscht.
Was sonst noch geschah? Der Kanadier, der seit letztem Jahr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat (wir berichteten), tafelte ein Menü mit viel Gemüse, Fisch und Obst. Sein Management ließ sich währenddessen die Route zu seinem Hotel erklären. Cohen nächtigte nämlich im Marriott am Schwarzlsee in Unterpremstätten. Noch hat der Meister das Steirerland nicht verlassen.



















