Schwarzer Tag für die Poesie
Leykam-Verlag trennt sich von Christine Wiesenhofer.
Ihr Gespür für Entdeckungen hatte Ausnahme-Charakter, ihr Einsatz für die Literaturszene ebenfalls. Umso größer ist nun die Betroffenheit. Der Leykam-Verlag trennte sich von seiner verdienstvollsten Instanz im Bereich der Gegenwartsliteratur - Christine Wiesenhofer erhielt ihr Kündigungsschreiben. Zahlreichen Autoren und Autorinnen, von Andrea Sailer, Olga Flor, Sonja Harter, Helwig Brunner bis Stefan Schmitzer, um nur einige Namen zu nennen, bot Christine Wiesenhofer wichtige (und oft erste) Publikationsmöglichkeiten. "Für die Autoren kommen nun härtere Tage", heißt es in einem offenen Brief, initiiert von Friederike Schwab.











