Stadtwerke-Lyrikpreis für Ingram Hartinger
Ingram Hartinger erhielt den 2. "Kärntner Lyrikpreis" der STW-Gruppe.

Foto © EInhauerIngram Hartinger
Mit Gedichten wie "Sturz ins Nichts", "Nach Anderswo" oder "Nicht heimkehren" eroberte sich Ingram Hartinger den diesjährigen "Kärntner Lyrikpreis" der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe. Eine prominente Jury mit Büchner-Preisträger Josef Winkler gab dem gebürtigen Saalfeldener den Vorzug unter 175 Autorinnen und Autoren, die sich heuer um den Preis beworben hatten. Im Festsaal der Stadtwerke erhielt der Schriftsteller gestern aus den Händen von STW-Vorstand Romed Karrè und Jurysprecher Manfred Posch 3000 Euro, einen Büchergutschein sowie eine "Glas-Trophäe" überreicht.
Kein Unbekannter
Ingram Hartinger ist in der heimischen Literaturszene kein Unbekannter: Der 60-Jährige, der seit 1979 in Klagenfurt lebt, publizierte bislang mehr als 15 Prosabände und sechs Gedichtsammlungen. Weiters gestaltete er etliche ORF-Radiosendungen. Zuletzt erschien bei Wieser "Das letzte Heft".
Den mit 1500 Euro dotierten zweiten Platz konnte der in Wien lebende und in Zlan geborene Lehrer Axel Karner (54) für sich entscheiden. Platz drei (800 Euro) ging an die aus Kötschach-Mauthen stammende Autorin Andrea Drumbl (33). Insgesamt investierte die Stadtwerke-Gruppe in ihren 2. Lyrikwettbewerb rund 25.000 Euro, was erst vor einer Woche im Wiener Hotel Imperial mit den bundesweiten Maecenas-Anerkennungspreis belohnt wurde.














