"Gelbe Schlüsselblumen" teuerstes Gemälde 2009
Die "Gelben Schlüsselblumen" von Henri Matisse waren mit 35,9 Millionen Euro in diesem Jahr das teuerste Gemälde auf dem internationalen Kunstmarkt. Das Bild des französischen Malers (1869-1954) stammt aus dem Jahr 1911. Es gehörte zu dem im Februar in Paris versteigerten Kunstnachlass von Yves Saint Laurent; der französische Modeschöpfer war im Sommer 2008 gestorben.
Knapp dahinter rangiert die Raffael-Studie "Kopf einer Muse", die einem Bieter Anfang Dezember bei Christie's in London 32 Millionen Euro wert war. Die Kreidezeichnung des italienischen Renaissance-Malers (1483-1520) gehört zu einer Figur des Frescos "Parnass" im Vatikan.
Der gigantische Siebdruck "200 One Dollar Bills" des Pop-Art- Künstlers Andy Warhol erzielte bei einer Auktion von Sotheby's in New York umgerechnet 29 Millionen Euro. Der Preis für das über vier Quadratmeter große Bild, auf dem säuberlich 200 Ein- und Zwei-Dollar- Noten nebeneinander geheftet sind, lag rund viermal höher als sein Schätzpreis. Einen Höchstpreis brachte auch ein Gemälde des Barock-Künstlers Rembrandt: "Porträt eines Mannes" erhielt ebenfalls bei Christie's in London beim Gebot von 23,1 Millionen Euro den Zuschlag. So viel Geld wurde nach Angaben des Auktionshauses nie zuvor für ein Werk des niederländischen Malers (1606-1669) gezahlt.
Insgesamt betonten die Auktionshäuser, dass gegen Ende des Jahres der Kunstmarkt wieder in Schwung gekommen sei. Bei den Herbstauktionen in London und New York wurden trotz der Finanzkrise überraschend gute Ergebnisse erzielt.











