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    Zuletzt aktualisiert: 30.11.2009 um 20:50 UhrKommentare

    Hohe Weihen für edle Gebäude

    Das Liaunig-Museum wird heute im Klagenfurter Napoleonstadel mit dem Landesbaupreis 2009 geehrt. Der Preis der ZV geht an den "Architektur-Spiel-Raum-Kärnten".

    Blick ins Foyer und auf die Südfront des Liaunig-Museums in Neuhaus/Suha

    Foto © kkBlick ins Foyer und auf die Südfront des Liaunig-Museums in Neuhaus/Suha

    Kein Kärntner Bauprojekt hat in den letzten Jahren soviel Aufsehen erregt wie Herbert Liaunigs Kunstmuseum in Neuhaus/Suha - seines kostbaren Inhalts wegen, aber nicht zuletzt wegen seines architektonischen Anspruchs. Den Bauherrn wird es jedenfalls freuen, dass auch sein zweiter Anlauf zur Museumsgründung - der erste scheiterte bekanntlich an den undurchschaubaren Kosten - fachliche Wertschätzung findet. Im konkreten Fall durch die Jury des Kärntner Landesbaupreises, die der extravaganten Schöpfung des Wiener Planerteams "querkraft" die höchsten Architekturweihen des Landes zuteil werden ließ.

    Architektonische Entwicklung

    Neben der Großzügigkeit des Gebäudes, das mit seinen 160 Metern Länge "kleiner" wirke "als es wirklich ist", begeisterte die Jury vor allem die natürliche Einbettung des Museums in seine Umgebung: "Die Entwicklung des Projekts aus einer Landschaftsdimension, statt der architektonischen Entwicklung einer Landschaft, gibt der Innenraumgestaltung eine Ungezwungenheit, eine Weite, die dem Betrachten von Kunst förderlich erscheint", heißt es etwa im Juryprotokoll.

    Angesichts des übermächtigen Favoriten konnten die restlichen zehn Wettbewerbsteilnehmer bestenfalls auf Anerkennungen hoffen. Diese vergab die Jury einstimmig an Werner Hofmeisters "Kunsthaus Kärnten" in Klein St. Paul, an Josef Klingbachers Fußgängerbrücke in St. Paul sowie an das barrierefreie Klagenfurter Wohnhaus Gunhold, für welches Architekt Dietger Wissounig bereits den Holzbaupreis 2009 entgegennehmen durfte.

    Hohe Qualität

    Wenngleich die diesjährigen Einreichungen durchwegs von hoher Qualität zeugen, so stimmt doch ihre geringe Zahl nachdenklich. Nach 72 Wettbewerbsbeiträgen in den besten Zeiten des seit 1995 bestehenden Landesbaupreises und 36 Projekten im Vorjahr muss man heuer von einem regelrechten Einbruch sprechen, der wohl nicht nur der Wirtschaftskrise zuzuschreiben ist. "Viele Architekten scheuen die Beurteilung ihrer Arbeiten. Schließlich ist die Chance, zu den Verlierern zu zählen, relativ groß", glaubt Reinhold Wetschko, Chef der ZV der Architekten, einen wesentlichen Grund für die Zurückhaltung seiner Kollegen zu kennen. Eine Lösung dieses Problems könnte, so Wetschko, die alternierende Vergabe von Landesbaupreis und Holzbaupreis bringen.

    Um das Bewusstsein für gutes Bauen auch in der breiten Bevölkerung zu stärken, vergibt die Zentralvereinigung ihren diesjährigen Preis an den "Architektur-Spiel-Raum-Kärnten", eine pädagogische Initiative, die seit nunmehr drei Jahren Kinder und Jugendliche erfolgreich mit dem Thema Baukultur konfrontiert.

    ERWIN HIRTENFELDER

    Landesbaupreis 2009

    Verleihung durch Baureferent Christian Ragger: heute, 19.30 Uhr, Napoleonstadel Klagenfurt.

    Jury: Walter Angonese (Kaltern), Rainer Köberl (Innsbruck), Maria Flöckner (Salzburg) sowie Erich Fercher und Hartwig Wetschko (Land Kärnten)

    Weiterer Preis

    Weiters wird der Preis der ZV der Architekten Österreichs, Landesverband Kärnten, vergeben.

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