Hinterhäuser wundert sich "über die Erosion"
Der Konzertchef übernimmt den Direktoriums-Sitz "aus einem Gefühl der Verantwortung gegenüber den Festspielen".

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"Ich übernehme die Aufgabe aus einem Gefühl der Verantwortung gegenüber den Festspielen." So kommentierte Markus Hinterhäuser, der Konzertchef der Salzburger Festspiele, am Abend auf Anfrage der APA die heutige Kuratoriums-Entscheidung, ihn zu bitten, ab 1. Oktober 2010 für ein Jahr intermistisch einen Sitz im Direktorium zu übernehmen. "Als ich gefragt wurde, ob ich dazu bereit wäre, war allerdings noch keine Rede davon, dass der kaufmännische Geschäftsführer Gerbert Schwaighofer vorzeitig gehen würde."
"Bewältigung eines Vakuums"
Er sei bereit gewesen, bei der "Bewältigung eines Vakuums", das durch das vorzeitige Ausscheiden Jürgen Flimms aus der Intendanz entstünde, zu helfen. Nun müsse er sich wundern "über die Erosion, die dort stattfindet. Ich kenne den Grund nicht, warum Schwaighofer seinen Vertrag vorzeitig beendet. Es ist mir völlig unerklärlich."
Hinterhäuser, der daher von Jänner bis September 2011 in einem Zweier-Direktorium mit Präsidentin Helga Rabl-Stadler die Durchführung der Salzburger Festspiele 2011 leiten wird, ließ im Gespräch mit der APA jedoch keinen Zweifel daran, dass sein Einspringen nichts an seiner Entscheidung ändere, dem im Oktober 2011 antretenden neuen Intendanten Alexander Pereira als Konzertchef nicht zu Verfügung zu stehen.










