Neo-Intendant Pereira bis 2012 in Doppelfunktion
Von Oktober 2011 bis Dezember 2012 hat Alexander Pereira zwei Stellen: Er ist Direktor des Zürcher Opernhauses und neuer Intendant der Salzburger Festspiele. Das bereitet aber keinerlei Probleme, versicherte der Verwaltungsratspräsident des Opernhauses, Josef Estermann, am Mittwoch der SDA. "Alexander Pereira wird bis zuletzt alle seine Verpflichtungen in Zürich wahrnehmen", sagte er.
Er werde, "abgesehen von vielleicht ein bis zwei Wochen", immer in Zürich anwesend sein. Die Planung der Salzburger Festspiele könne Pereira überall vornehmen, in Zürich ebenso gut wie in Hawaii. Die Doppelbelastung werde außerdem dadurch gemindert, dass Pereira in seiner letzten Zürcher Spielzeit keine künftigen Opernhaus-Saisons mehr planen müsse, was sonst immer einen Großteil seiner Arbeit ausgemacht habe, so Estermann.
Die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, spricht sich für das vorzeitige Ende des Vertrages von Jürgen Flimm aus. "Das ist Sache des Kuratoriums, aber ich würde sagen, ja", sagte Rabl-Stadler im APA-Gespräch am Tag nach der Entscheidung für Alexander Pereira als Flimms Nachfolger.










