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Zuletzt aktualisiert: 14.12.2009 um 15:23 UhrKommentare

Berliner Philharmoniker bleiben Salzburg treu

Foto © APA

Die Berliner Philharmoniker setzen ihre Osterfestspieltradition in Salzburg fort. Bei einer Orchestervollversammlung haben die Musiker am Montag für Salzburg gestimmt. Das Orchester wird also auch nach 2012 mit Opern und Konzerten in Salzburg präsent sein. Allerdings soll das Festival an "die Anforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst" werden. Die Erleichterung aller Seiten ist groß.

Stadt, Land und Fremdenverkehrsförderungsfonds haben den Berliner Philharmonikern ihre Entscheidung leicht gemacht. Salzburg bietet den Osterfestspielen und dem Orchester eine Mio. Euro Ausfallshaftung ab 2012. Bürgermeister Schaden betonte aber, dass es nicht nur um Geld sondern auch um strukturelle Änderungen gehe: "Es muss ein Kuratorium geben, ähnlich wie bei den Sommerfestspielen. In diesem Kuratorium müssen die Geldgeber natürlich nicht bei künstlerischen, aber bei wirtschaftlichen und personellen Angelegenheiten mitzureden haben."

Die Preisgestaltung der Osterfestspiele soll auch günstiger werden. Die Eintrittskarten für den zweiten Durchgang von Konzerten und Oper werden um 30 Prozent billiger. Zudem sollen Generalproben gratis sein und spezielle Angebote für die Jugend ausgearbeitet werden.

Simon Rattle, der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker und der Osterfestspiele Salzburg, freute sich ebenfalls: "Wir können nun gemeinsam den Prozess der Restrukturierung und Erneuerung dieses großartigen Festivals angehen, um es wachsend und gedeihend in das 21. Jahrhundert zu leiten."

"Leider hat das Orchester abgelehnt, auch im Sommer in Salzburg Oper zu spielen. Damit wird es nichts aus einer salzburginternen Zweitnutzung einer zu Ostern ja nur zweimal gespielten Oper," so Landeshauptfrau Burgstaller. Der designierte Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, hatte dies vorgeschlagen.

Quelle: APA

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