2,58 Mio. Euro Verlust für Wiener Symphoniker 2008

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Die vor kurzem fertiggestellte Bilanz der Wiener Symphoniker für das Jahr 2008 weist einen Jahresfehlbetrag von 2,58 Millionen Euro auf. Dadurch erhöht sich der über die Jahre angehäufte Bilanzverlust auf mittlerweile bereits 48 Millionen Euro, meldet das Wirtschaftsmagazin "trend". Ein Symphoniker-Sprecher bestätigte am Sonntag gegenüber der APA die genannten Zahlen.
Der Sprecher wies jedoch darauf hin, dass die rückläufigen Konzerterträge (minus 14,3 Prozent) vor allem auf einen Forderungsausfall bei einem Auslands-Engagement zurückzuführen seien und die höheren Personalkosten (plus 18,9 Prozent) den gesamten Pensionsaufwand inkludierten. Der steigende Pensionsaufwand (2,2 Millionen Euro) ist offenbar weiterhin das Hauptproblem, obwohl seit 2006 neu eintretende Orchestermitglieder nach ASVG-Bedingungen eingestuft werden.
Vereinspräsident Rudolf Streicher habe sich daher von den Politikern weitere Zusagen geholt, heißt es im "trend". "Wir bekommen weitere drei Jahre eine Basissubvention, plus jährlich eine rückwirkende Verlustabdeckung", wird Streicher zitiert, doch "langfristig müssen wir uns etwas anderes überlegen". In den vergangenen Monaten seien mit der Stadt Wien "außerordentlich konstruktive Gespräche" geführt und für 2010 ein ausgeglichenes Budget eingereicht worden, so Symphoniker-Sprecher Kurt Danner.












