Opern-Programm der Salzburger Festspiele 2010 fix

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"Mythen" sind die großen Themen der Salzburger Festspiele 2010. Oper, Schauspiel und auch das Konzert versuchen, Ursprünge, Widersprüche in Geschichte und Zivilisation künstlerisch deutlich zu machen. Im Jubiläumsjahr - die Salzburger Festspiele werden von 25. Juli bis 30. August zum 90. Mal stattfinden - steht die Tragödie und ihr Bezug zur Gegenwart im Mittelpunkt.
Der detaillierte Blick ins Programmbuch der Festspiele zeigt in Sachen Oper allerdings wenig Neues. Wie am 27. August bereits berichtet, wird es erstmals nach 2004 wieder eine Oper des Festspiel-Mitgründers Richard Strauss geben, und zwar "Elektra". Daniele Gatti wird dirigieren, Regie führt Nikolaus Lehnhoff. Davor steht eine Gluck-Oper auf dem Programm im Großen Festspielhaus. Riccardo Muti steht bei "Orfeo ed Euridice" am Pult, inszeniert wird dieser Klassiker der Opernliteratur von Dieter Dorn.
"Dionysos" heißt eine Oper von Wolfgang Rihm. Der Komponist, dem im Konzertprogramm eine zehn Konzerte umfassende "Kontinent"-Reihe gewidmet ist, hat seine Oper im Auftrag der Festspiele komponiert. Pierre Audi wird inszenieren, Ingo Metzmacher ist für die Musik verantwortlich, und Jonathan Meese wird das Bühnenbild für diese Uraufführung entwerfen.
Eine Neuproduktion ist auch "Lulu" von Alban Berg. Dass Stück wird von Dirigent Marc Albrecht und Regisseurin Vera Nemirova gestaltet. Claus Guths düsterer Fichtenwald-"Don Giovanni" kommt wieder, Shootingstar Yannick Nezet-Seguin wird ihn dirigieren, und Erwin Schrott singt wie schon 2008 die Hauptrolle.
Anna Netrebko alterniert mit Nino Machaidze in "Romeo et Juliette" - die Bartlett-Sher-Inszenierung aus 2008 wird wieder aufgenommen. Edita Gruberova singt die Titelrolle in der konzertanten Vincenzo-Bellini-Oper "Norma", bei der Friedrich Haider die musikalische Verantwortung trägt.












