Berlin baut sich einen "Boulevard der Stars"
Hollywood lässt grüßen: Berlin baut sich jetzt mit dem "Boulevard der Stars" eine weiteren "Walk of Fame" nach dem Vorbild in Los Angeles, wie er als Variante auch schon vor dem Friedrichstadtpalast existiert.

Foto © ReutersBerlin will auch einen "walk of Fame" nur mit deutschen Stars
Auf dem Mittelstreifen der Potsdamer
Straße am Potsdamer Platz soll gegenüber dem Filmmuseum die
Licht-Boden-Installation der irakischen Architektin Zaha Hadid
realisiert werden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
am Dienstag mit. Im September 2004 hatte der Förderkreis des
Filmmuseums einen Kunstwettbewerb ausgelobt. Jetzt werde für rund
eine Million Euro hauptsächlich aus Bundesmitteln der Entwurf von
Hadid umgesetzt.
Namen der deutschen Stars. Zu den
ersten zwölf Geehrten gehören der Filmpionier Max Skladanowsky (1863-
1939), der Regisseur Fritz Lang (1890-1976) sowie die
Schauspielerinnen Marlene Dietrich (1901-1992) und Hildegard Knef
(1925-2002). Aber auch die Namen der Regisseure Rainer Werner
Fassbinder (1945-1982) und Wolfgang Petersen, der Schauspieler Armin
Mueller-Stahl und Hanna Schygulla bis hin zum Entertainer Thomas
Gottschalk sollen im "Boulevard der Stars" verewigt werden. Künftig
sollen pro Jahr vier bis sechs weitere Stars folgen.
Kleiner "Walk of Fame". Vor dem Friedrichstadtpalast besteht bereits seit einigen Jahren
ein kleiner "Walk of Fame", in dem sich Stars mit ihren Handabdrücken
verewigen können. Dazu gehören bisher unter anderem Liza Minnelli,
Caterina Valente, Ute Lemper und zuletzt Johannes Heesters.
Features
Gestaltung
In ovalen Elementen aus Terrazzo-Beton mit Glasfasereinschlüssen die Namen der Stars des deutschen Films und Fernsehens eine elliptische Spirale auf dem Boden zieren.















