New Yorker Philharmoniker: Aufregung um Nordkorea-Konzert
Am 26. Februar tritt das Orchester in Pjöngjang auf. Aufgrund der politischen Situation gilt der Auftritt als Affront in der US-Musikszene.

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Die New Yorker Philharmoniker sehen
sich wegen ihres für den 26. Februar in der nordkoreanischen
Hauptstadt Pjöngjang geplanten Konzerts scharfer Kritik ausgesetzt.
Die "New York Post" etwa bezeichnete in einem Leitartikel vom
Dienstag das Vorhaben als "Schande". Das Orchester werde dem
nordkoreanischen Diktator Kim Jong-il mit seiner Tournee "eine
Gelegenheit zur Propaganda in dem wirtschaftlich und moralisch
notleidenden Königreich des Tyrannen bieten", wetterte das Blatt.
Dirigent "verschlimmerte" die Situation. "Außerdem hat (der Dirigent) Lorin Maazel seinen Mund geöffnet und
die Sachen verschlimmert", so die "New York Times" weiter, die dem
77-jährigen seine Äußerungen, die USA hätten ebenfalls keinen
tadellosen Umgang mit Menschenrechten, übelnimmt. Von den
Verantwortlichen des Orchesters, das bereits zu seiner Asien-Tournee
aufgebrochen ist, war niemand zu einer Stellungnahme bereit.
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Diese Reise ist der erste Besuch einer amerikanischen Kulturinstitution im vormals völlig abgekapselten Land überhaupt. US-Präsident George W. Bush hatte das ostasiatische Land einst mit dem Irak und dem Iran zu Mitgliedern der "Achse des Bösen" erklärt.















