Züricher Kunstraub: Zwei Gemälde noch vermisst
Bei dem Raub einer wertvollen Bildersammlung vor einigen Tagen entstand ein Schaden von 113 Millionen Euro. Die Werke von Monet und van Gogh tauchten am Dienstag wieder auf, zwei Gemälde fehlen noch.

Foto © aboutpixel.de/lexmaxHier lagerte die "Sammlung E.G. Bührle"
Bei der Großfahndung nach den Kunsträubern von
Zürich hofft die Schweizer Polizei auf weitere Zeugenhinweise. Wie
ein Sprecher am Mittwoch mitteilte, sind die Täter weiter auf der
Flucht. Auch über den Verbleib der zwei noch verschwundenen Gemälde
mit einem Gesamtwert von etwa 70 Millionen Euro gibt es bislang keine
Erkenntnisse. Die beiden anderen am 10. Februar aus der Sammlung
Bührle geraubten Bilder waren am Montag in der Nähe des Tatortes in
einem geparkten Auto sichergestellt worden.
Lösegeld? Keine Angaben wollte die Polizei über eine mögliche Zahlung von
Lösegeld für die wiederbeschafften Bilder machen. Unbekannt ist auch,
ob die Polizei möglicherweise Kontakt zu den Tätern hat. "Uns
interessiert vor allem, wo das Fluchtfahrzeug, ein weißer Opel Omega,
in den vergangenen Tagen gesehen wurde", sagte der Polizeisprecher.
Wert der Werke. Ein Parkwächter hatte das Fahrzeug auf einem Parkplatz der
Psychiatrischen Uni-Klinik Zürich entdeckt. Auf dem Rücksitz lagen
die Werke "Mohnfeld bei Vetheuil" von Claude Monet und "Blühende
Kastanienzweige" von Vincent van Gogh. Beide sind rund 43 Millionen
Euro wert. Verschwunden sind noch Paul Cezannes "Der Knabe mit der
roten Weste" und "Ludovic Lepic und seine Töchter" von Edgar Degas.
Features
Zum Thema
Foto

"Blühender Kastanienzweig" von Vincent van Gogh Foto © Reuters
Foto

"Mohnfeld bei Vétheuil" von Claude Monet Foto © APA
Foto

"Ludovic Lepic und seine Töchter" von Edgar DegasFoto © APA

















