Kärnten bei der Berlinale
Magda Kropiunig wirkt in Götz Spielmanns neuem Film "Revanche" mit.
Eine Geschichte von Schuld und Rache im Wiener Halbweltmilieu erzählt der österreichische Regisseur Götz Spielmann in seinem jüngsten Werk "Revanche". In dem Streifen, der morgen bei der Berlinale in der Sektion "Panorama Special" bereits vier Monate nach Drehschluss Weltpremiere hat, wirkt in einer Nebenrolle als "leichtes Mädchen" die Kärntnerin Magda Kropiunig mit. Sie spielt an der Seite von Irina Potapenko, die eine ukrainische Prostituierte darstellt, und Johannes Krisch, der die Rolle des Bordellbesitzers übernommen hat.
Erster Schritt. Kropiunig, die in Slowenien bereits ein gefeierter Serienstar ist und in Österreich vor allem im Theater zum Beispiel als Salzburgs "alternative" Buhlschaft Erfolg hat, macht mit "Revanche" einen ersten Schritt aufs internationale Filmparkett. Ihre Agentin, Cornelia Albrecht-Kubelka, betrachtet daher diese Rolle als "tolle Chance", obwohl sie sehr klein ist. Ob Kropiunig diese nutzen und ausbauen kann, wird zum Teil auch vom Erfolg des Films bei der Berlinale abhängen.
Optimal. Die Voraussetzungen scheinen optimal. So zeigt sich Spielmann, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Autorenfilmern Österreichs zählt, schon jetzt optimistisch. Denn mit Sonntagabend habe er "einen der besten Termine des Festivals" ergattert, wie der Regisseur von "Die Fremde" und "Antares" betont. Außerdem hat der Film mit "TheMatchFactory" bereits einen Weltvertrieb und somit gute Chancen, international verbreitet zu werden.














