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    Zuletzt aktualisiert: 05.02.2008 um 21:09 Uhr

    Schiele-Werke um 16,6 Millionen Euro versteigert

    Mit einer Summe von 16,6 Mio. Euro für die Versteigerung von neuen Schiele-Werken wurden die Erwartungen des Auktionshauses Christie's weit übertroffen.

    Schiele-Werke sind unter Kunstsammler sehr hoch im Kurs.

    Foto © APASchiele-Werke sind unter Kunstsammler sehr hoch im Kurs.

    Um insgesamt 12,5 Mio. Pfund (16,6 Mio. Euro) hat das Londoner Auktionshaus Christie's am Montagabend neun Werke von Egon Schiele versteigert. Eine Sammlung von acht dieser neun Schiele-Werke kam zugunsten der Neuen Galerie in New York unter den Hammer und erzielte 11,66 Mio. Pfund (15,4 Mio. Euro), wie das Auktionshaus eine frühere Aussendung gegenüber der APA am Dienstagnachmittag präzisierte. Damit wurden die Erwartungen der "Neuen Galerie" von Ronald S. Lauder übertroffen. Diese hatte mit Einnahmen durch die acht Schiele-Werke von etwa 7,6 Mio. Pfund (rund 10 Mio. Euro) gerechnet.

    Zweithöchste Ergebnis einer Kunstauktion. Einen Weltrekordpreis gab es für ein Werk des deutschen Malers Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976). Für sein Gemälde "Akte im Freien (Drei badende Frauen)" von 1913 bekam ein anonymer Bieter den Zuschlag bei umgerechnet 4,03 Millionen Euro. Auch für ein Werk der Berlinerin Gabriele Münter (1877-1962) wurde ein neuer Spitzenpreis erzielt. Der Zuschlag für "Gelbes Haus mit Apfelbaum" erfolgte bei 709.809 Euro. Die Versteigerung erzielte einen Gesamterlös von rund 105 Mio. Pfund (fast 140 Mio. Euro) - laut Christie's das zweithöchste Ergebnis einer Kunstauktion in Europa. Das Spitzenlos des Abends war "Femme au chapeau" ("Frau mit Hut", 1938) von Pablo Picasso, das für 5,7 Mio. Pfund (7,6 Mio. Euro) den Besitzer wechselte.

    Höchstgebot des Abends. Das höchste Einzelergebnis unter den acht Blättern Schieles, die für die Neue Galerie versteigert wurden, erzielte "Mutter und Kind" (1910) mit 2,9 Mio. Pfund (3,9 Mio. Euro). Für die Auktion "Impressionist and Modern Art Evening Sale Including The Art of the Surreal" unter den Hammer kamen weiters unter anderem die Gouache "Liegende Frau mit roter Hose und stehender weiblicher Akt" (1912), "Stehender Mann" (1913), "Selbstbildnis, Kopf" und "Selbstbildnis (recto); Liegende Frau (verso)".


    Fakten

    Egon Schiele, der von 1890 bis 1918 lebte, war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Er zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Wiener Moderne. Neben seinen zahlreichen Selbstbildnissen ist Schiele vor allem für seine Akte, die fast ausschließlich Frauen und Kinder zeigen, berühmt.

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    Foto © AP

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