Erfolg für "Afrika! Afrika!" in London
Andre Heller will sich "demnächst in aller Liebe von seinem Projekt zurückziehen".

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Große Erfolge feiert derzeit Andre Hellers
"Afrika! Afrika!" in London. Das Gastspiel sollte ursprünglich von
17. Jänner bis Ende März dauern, hieß es seitens der Veranstalter,
die Zirkusshow wurde aber bereits nach wenigen Tagen um einen Monat
verlängert. Und die britischen Medien überschlagen sich fast: Von
einer "hochklassigen Augenweide" spricht der "Guardian", von einer
"wahrhaft mitreißenden Unterhaltung" die "Financial Times". Die
"Times" nennt die Show eine "heißblütige afrikanische Alternative zum
Cirque du Soleil", und für "Metro" ist Hellers Afrika-Abenteuer "the
hottest ticket in town".
Heller dankbar. "Ich bin für diesen ungewöhnlichen Erfolg natürlich sehr dankbar",
meinte Heller dazu gegenüber der APA. Seines Wissens sei "Afrika!
Afrika!" neben "Les Miserables" die einzige kontinentaleuropäische
Show, die es seit 1945 in London "geschafft" habe. Laut Heller gibt
es bereits Buchungsanfragen für die Show aus New York, Las Vegas,
Paris sowie Japan, Korea, Estland und Spanien. "Afrika! Afrika!" sei
damit "definitiv erwachsen und am umkämpften Showbusinessweltmarkt
etabliert", weswegen er nicht mehr "als Gouvernante" notwendig sei.
"Ich werde mich daher demnächst in aller Liebe von diesem Projekt
zurückziehen, um den Kopf und meine Zeit für andere
Erfahrungsabenteuer frei zu haben." Die kommenden Gastspiele der im
Mai 2007 in Graz gestarteten zweiten Produktion in Wien und Salzburg
werden wahrscheinlich "den endgültigen Abschied vom deutschsprachigen
Raum" darstellen.
Show verlängert? Für London stehen bereits weitere Verlängerungen zur Diskussion.
Dafür müssten allerdings die Anschlusstermine in Liverpool,
Birmingham und Dublin verschoben werden, so die Veranstalter.
Angesichts der guten Presse scheint eine Verlängerung aber durchaus
nicht unwahrscheinlich: Der "Evening Standard" sah "eine ganz und gar
packende Show". Der "Independent" nahm "Afrika! Afrika!" als
"ausgelassen, rasant und erfreulich unprätentiös" wahr, die BBC
bezeichnete die "Energie, die frei wird, wenn alle Tänzer
zusammenkommen" als "unübertroffen".
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Mai 2007 in Graz
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