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    Zuletzt aktualisiert: 30.01.2008 um 10:08 Uhr

    Eitle Frauen hängen Joaquin Phoenix zum Hals raus

    Vom Cremewahnsinn bis zum Schuhtick - eitle Frauen sind seine Sache nicht. Schauspieler Joaquin Phoenix lehnte jegliche Lifestyle-Besessenheit ab.

    Joaquin Phoenix

    Foto © APJoaquin Phoenix

    Hollywood-Schauspieler Joaquin Phoenix (33) kann mit den Eitelkeiten vieler Frauen nichts anfangen: "Frauen, die unter Weiblichkeit die richtigen Cremes, die richtige Schuhmarke oder Champagnersorte verstehen, die finde ich todlangweilig und zum Davonlaufen", sagte er dem Magazin "Star & Style". "Diese Lifestyle- Besessenheit ist wirklich nicht meine Welt." Phoenix, der unter anderem mit seiner Kollegin Liv Tyler liiert war, wurde mit den Filmen "Gladiator" und "Walk The Line" bekannt.

    Wunsch nach Komödie. Phoenix selbst würde indes gern eine große Komödie drehen. "Aber kein Studio in Hollywood würde 50 Millionen Dollar in eine Komödie investieren, in der ich die Hauptrolle spiele", sagte der 33-Jährige der Zeitschrift "U_mag". Das Risiko sei denen einfach zu groß. Der Hollywood-Star, der mit ernsten und finsteren Rollen wie in "Gladiator" bekannt wurde, ist nach eigenen Angaben nicht "der kleine Sonnenschein, der morgens alle fröhlich begrüßt", aber auch nicht "der finstere Dauerdepressive".

    Country-Legende Johnny Cash, für dessen Darstellung in "Walk the Line" Phoenix einen Golden Globe erhielt, sei ihm auch nicht näher gewesen als andere Rollen. Alle hätten gedacht, die Rolle eines Mannes, der seinen Bruder verloren hat, würde alte Wunden aufreißen. "Man hat aus mir einen traumatisierten Bruder gemacht, der damit bis ans Ende seines Lebens nicht fertig wird", sagte Phoenix. Im Gegensatz zu Cash sei er schon 18 Jahre alt gewesen, als sein Bruder starb. "Ich konnte also ganz anders mit diesem Verlust umgehen, ihn anders verarbeiten als ein Siebenjähriger." Der Schauspieler River Phoenix starb 1993 im Alter von 23 Jahren an einer Überdosis Drogen. Bruder Joaquin sprach kaum darüber.




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