Paulus Mankers "Alma in Jerusalem" gerettet
Zwei Monate lang soll das Erfolgsstück des Theatermachers in Israel gezeigt werden.

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Paulus Mankers für den Sommer geplantes Theaterprojekt "Alma in Jerusalem" findet doch statt. Nach der von Manker bekanntgegebenen Absage herrschte am Donnerstag bei der Stadt Wien und beim Bund "Überraschung". Allseits sprach man von Missverständnissen. Kulturministerin Schmied sicherte Manker eine Förderung von 80.000 Euro zu, die Stadt Wien gibt 50.000 Euro. Das Projekt ist damit gesichert.
"Zentrales Anliegen". Zuvor hatte es geheißen, der Bund werde lediglich mit 30.000 Euro fördern und die Stadt Wien mit 10.000 Euro. Schmied bezeichnete das Projekt als ein "zentrales Anliegen", zu dem sie "wie geplant" ihren Beitrag leisten werde - "gerade im Gedenkjahr 2008 und dem Jubiläum der Staatsgründung Israels".
Projekt läuft". Man habe mit Paulus Manker Kontakt aufgenommen und "die Fehlinformationen ausgeräumt": "Das Projekt findet statt." Kulturstadtrat Mailath-Pokorny wies darauf hin, dass "noch ein Gespräch zwischen der Kulturabteilung und Paulus Manker über die Höhe der Förderung" vereinbart gewesen sei. Die Stadt Wien sei "selbstverständlich bereit gewesen, die Produktion in gleicher Höhe wie in den vergangenen Jahren zu fördern."
Zwei Monate lang gezeigt. Die international erfolgreiche österreichische Theaterproduktion über die Künstlermuse Alma Mahler-Werfel soll im Mai und im Juni in Jerusalem gezeigt werden. Die Besetzung soll sich aus internationalen und israelischen Darstellern zusammensetzen. Geplant ist, das Stück auf Hebräisch, Englisch und Jiddisch zu spielen. Der israelische Autor Joshua Sobol hat bereits zusätzliche Szenen geschrieben, die der Geschichte des Aufbaus des Staates Israel in den 1920er Jahren gewidmet sind, jener Zeit, in der Alma Mahler mit ihrem Ehemann Franz Werfel auf Hochzeitsreise in Palästina war. Das Gesamtbudget der Produktion umfasst laut Manker 300.000 Euro.














