Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 19. April 2014 01:17 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Salzburger Festspiele lösten Reserven auf Dürers "Feldhase" als pinke Plastik-Skulptur Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Salzburger Festspiele lösten Reserven auf Dürers "Feldhase" als pinke Plastik-Skulptur
    Zuletzt aktualisiert: 22.01.2008 um 15:30 Uhr

    Springer-Witwe gewinnt im Rechtsstreit um Erbe

    Die Frau des verstorbenen Verlegers behält zehn Prozent der Anteile, die sie von ihrem Enkel erworben hat.

    Foto © AP

    Im Rechtsstreit um das Erbe des Verlegers Axel Springer hat seine Witwe Friede gegen den Enkel Axel Sven gewonnen. Sie habe die zehn Prozent Anteile am Nachlass ihres verstorbenen Mannes wirksam von dessen Enkel erworben, erklärte das Hanseatische Oberlandesgericht am Dienstag. Daran gebe es keinen Zweifel. Damit bestätigte die Zivilkammer ein Urteil des Landgerichts und wies die Berufung des Enkels zurück.

    Die Richter zeigten sich überzeugt, dass der Verleger habe so testieren wollen, wie es seine Frau, Kinder und Enkelkinder nach seinem Tode vereinbart hätten. Der Wille, das Testament entsprechend zu ändern, habe bis zu seinem Tod bestanden. Das Gericht ließ keine Revision zu. Der Enkel hat laut einer Gerichtssprecherin aber die Möglichkeit, eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einzureichen.

    In früheren Testamenten hatte Springer laut Gericht seine Frau Friede zu 50 Prozent, seine Tochter Barbara und seinen Enkel Axel Sven zu jeweils 25 Prozent als Erben eingesetzt. Nach dem Tod des Verlegers am 22. September 1985 hätten sich die drei jedoch zusammen mit weiteren Angehörigen auf eine andere Verteilung geeinigt: Die Frau erhielt 70 Prozent, die Kinder Barbara und Raimund Axel Nikolaus jeweils zehn Prozent und die Enkelkinder Ariane und Axel Sven jeweils fünf Prozent. Dies sei der letzte, allerdings nicht formgerecht gefügte Wille des Verlegers gewesen, hieß es in der entsprechenden Urkunde.

    Sven Axel unterzeichnete laut Gericht damals und trat von seinem 25-Prozent-Anteil zehn Prozent an Friede Springer ab. Dies focht er jedoch im Sommer 2002 gerichtlich an. Er sei arglistig getäuscht worden, sein Großvater habe einen der vereinbarten Erbaufteilung zugrunde gelegten Willen nicht gehabt, hieß es. Friede Springer klagte auf Feststellung, dass ihr Zehn-Prozent-Anteil wirksam übertragen worden sei.


    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Kolumbien trauert um García Marquez

      Der kolumbianische Schriftsteller Gabriel Garcia Marquez ist im Alter vo...Noch nicht bewertet

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.

      Das Ende einer Ära

      Ein Rückblick auf 33 Jahre „Wetten, dass…?: Die schönsten Bilder, lustigsten Wetten und Reaktionen auf das Show-Ende!

       




      Kultur-Fotoserien

      Shakespeare im Portrait 

      Shakespeare im Portrait

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Peter Rosegger-Jahr

      Landesarchiv

      Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

      Kino-Fotoserien

      MTV-Filmpreise: Die Show 

      MTV-Filmpreise: Die Show

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang