Redfords Sundance Filmfestival eröffnet
Der Hollywoodstar pries die Künstler als "die wahren Vermittler von Veränderung". Martin McDonagh gab sein Spielfilmdebüt mit "Brügge sehen ... und sterben?"

Foto © Reuters
Robert Redford hat am Donnerstagabend
(Ortszeit) in dem Wintersportort Park City (Utah) das Sundance
Filmfestival eröffnet. Vor der Premiere des Films "Brügge sehen ...
und sterben?" pries der Hollywoodstar Künstler als "die wahren
Vermittler von Veränderung". Er habe es satt, dass Politiker stets
über Veränderung sprechen. "Sie (die Künstler) zeigen auf, was um uns
herum in der Welt passiert."
Festival seit 1991. Der 71 Jahre alte Regisseur und Schauspieler, der das inzwischen
größte Festival des unabhängigen Films 1981 gründete, begrüßte den
hohen Anteil von Regie-Neulingen in diesem Jahr. 58 der 121 gezeigten
Spielfilme sind das Erstlingswerk von Filmemachern. Mit der
schwarzhumorigen Kriminalkomödie "Brügge sehen ... und sterben?" gab
der irische Dramatiker Martin McDonagh sein Spielfilmdebüt. Der Star
des Films, Colin Farrell, war zur Premiere in den verschneiten Ort
gereist. Bruce Willis, Tom Hanks, Sienna Miller, Ben Kingsley,
Charlize Theron und viele andere Stars stellen ebenfalls ihre
"Indie"-Produktionen vor.
Filme im Bewerb. Neben zahlreichen Uraufführungen treten in den nächsten zehn Tagen
in vier Kategorien jeweils 16 Filme im Wettbewerb gegeneinander an.
Von österreichischer Seite ist Michael Haneke zu Gast, der allerdings
eine Hollywood-Produktion vorstellt: Das Remake seines eigenen
Sado-Thrillers "Funny Games" mit Naomi Watts feiert am 19. Jänner
Weltpremiere. Als einzige österreichische Produktion ist heuer der
Kurzfilm "Zurückbleiben bitte!" von Sam Auinger, Dietmar Offenhuber
und Hannes Strobl zu sehen.















