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Zuletzt aktualisiert: 18.12.2007 um 15:39 Uhr

40 Prozent der Eltern glauben, Fernsehen macht Kindern Angst

Trotzdem setzen vier Prozent der Eltern ihren Nachwuchs auch schon als Säugling vor die Flimmerkiste, mit einem Jahr dürfen sieben Prozent fernsehen.

Pädagogisch auch nicht unumstritten: Die "Teletubbies"<br>

Foto © APAPädagogisch auch nicht unumstritten: Die "Teletubbies"

Kinder und Fernsehen - diesem Thema widmete sich der Kabelnetzbetreiber UPC in einer internationalen Studie. Das Fernsehalter beginnt beim österreichischen Nachwuchs im Allgemeinen ab drei bis vier Jahren. Vier Prozent der Eltern setzen ihren Nachwuchs allerdings auch schon als Säugling vor die Flimmerkiste, mit einem Jahr dürfen sieben Prozent fernsehen. Je älter die Kinder werden, umso mehr Stunden verbringen sie vor dem TV-Gerät, obwohl nur wenige der 450 befragten Eltern in Österreich angaben, dass ihre Kinder mehr als drei Stunden täglich fernsehen.

Aggressiver. Jedes dritte Elternpaar befürchtet, dass das TV die Kinder aggressiver macht und über 40 Prozent der Eltern von Kindern unter zwölf denken, dass Kinder durchs Fernsehen Angst bekommen. Trotzdem haben viele Mädchen und Buben einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer. Bei den null bis fünf Jahre alten Kindern hat schon jedes zehnte ein Gerät, bei den sechs- bis zwölfjährigen bereits jedes dritte und ab zwölf haben 66 Prozent einen Fernsehapparat im Zimmer.

"Forscherexpress"

63 Prozent waren der Meinung, dass sich das Angebot für Kinder in den vergangenen Jahren verbessert habe, als bestes Kinder-
programm nannten sie "Forscherexpress".

Schwarze Liste. Ab zwölf Jahren entscheiden die Kinder häufig (mehr als 40 Prozent) selbst darüber, was sie fernsehen wollen. Vorher wird meistens gemeinsam mit den Eltern geschaut. Bei den unter Sechsjährigen sind vor allem Kinderprogramme angesagt und mit den Sechs- bis Zwölfjährigen sehen die Familien meistens besondere Filme und Unterhaltungssendungen. Auf die schwarze Liste setzen besorgte Eltern manchmal Programme mit gewalttätigen oder sexuellen Inhalten. Nur sieben Prozent der Eltern kontrollieren nie, was ihr Nachwuchs im Fernsehen ansieht.


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Positive Effekte

Gefragt nach den positiven Effekten des Fernsehens gaben die meisten an, dass es zum Allgemeinwissen beitrage und das Sprachver-
ständnis
steigere. Außerdem beruhigt es - vor allem kleinere - Kinder.

Grafik

Grafik © APA

Grafik vergrößernKinder vor der FlimmerkisteGrafik © APA

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