Dürer-Grafiken für fast drei Millionen Euro versteigert
Eine der umfangreichsten Privatsammlungen von Grafiken Albrecht Dürers ist in London für umgerechnet fast drei Millionen Euro versteigert worden.

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Die Albertina, die neben
Dürer-Klassikern wie "Der Feldhase", "Die Betenden Hände" oder "Das
Große Rasenstück" das gesamte druckgrafische Werk besitzt, habe sich
das Angebot im Vorfeld zwar angeschaut, die Sammlung sei jedoch
"vollkommen uninteressant" für das Haus gewesen, wie
Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder auf Anfrage der APA
mitteilte.
Wert der Sammlung. Den größten Wert hätte noch die im Jahr 1513 entstandene Grafik
"Ritter, Tod und Teufel" besessen, so Schröder. Diese wurde im
Auktionshaus Christie's in der Nacht zum Mittwoch für um 252.500
Pfund (354.762 Euro) von einem Privatsammler ersteigert.
130 Blätter. Die Grafik-Sammlung von insgesamt 130 Blättern des Nürnberger
Künstlers (1471-1528) sei die bedeutendste gewesen, "die seit der
Vorkriegszeit auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten wurde",
sagte der Christie's-Grafikexperte Tim Schmelcher laut einer
Aussendung. Schröder sprach hingegen von "keinen präzisen Drucken",
so Schröder. Das höchste Los "Ritter, Tod und Teufel" sei das
"einzige in gutem Zustand" gewesen, viele der Blätter seien späte B-
und C-Prints gewesen.
Das Doppelte des Schätzpreises. Europäische Privatbieter, vor allem aus dem deutschsprachigen
Raum, hätten laut Angaben des Auktionshauses die meisten Stücke
erworben. "Viele der gesuchtesten Blätter erzielten mehr als das
Doppelte ihres Schätzpreises", so Schmelcher.














