Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Juli 2014 09:32 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Die Chemie des Krieges Österreichisch-israelischer Autorenfußball in Wien Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Die Chemie des Krieges Österreichisch-israelischer Autorenfußball in Wien
    Zuletzt aktualisiert: 25.11.2007 um 19:13 Uhr

    Eine Schachpartie mit Bobby Fischer

    Sechs Komponisten fanden in einem alten Meister eine anregende Quelle.

    Hortus Musicus lud sechs Komonisten zu Reflexionen über Orlando di Lasso ein

    Foto © MaurerHortus Musicus lud sechs Komonisten zu Reflexionen über Orlando di Lasso ein

    Kreative Köpfe sind imstande aus wenigen Zutaten ganz Besonderes zu schaffen. Diese Erfahrung macht sich der Hortus Musicus zunutze. Seit einigen Jahren lädt das Ensemble Komponisten zu Reflexionen über einen alten Meister ein. 2006 war es Gesualdos Madrigal "Dolcissima mia vita", Anfang 2007 die "Prophetiae Sybillarum" von Orlando di Lasso und jetzt ist der Meister der Hochrenaissance (1530 oder 1532-1594) erneut Ausgangspunkt für etliche Uraufführungen.

    "Voir est beaucoup". Nun bestimmt das dunkle Sonett Petrarcas "Voir est beaucoup" in der Vertonung durch Orlando di Lasso den Abend. Einzige Vorgabe bei den Kompositionsaufträgen ist die Besetzung, diesmal sechs Sänger und ein Streichquartett. Das Ergebnis klingt vielversprechend, immer anders und ist für Ausführende und Zuhörer gleichermaßen eine Herausforderung: Wilfried Satke etwa spielt "Schach". Nachgespielt wird - beim Konzert übrigens auch tatsächlich - eine Partie von Bobby Fischer, indem jedem Feld auf dem Schachbrett ein Ton zugeordnet ist. Alle zwei Takte muss gezogen werden. Michael Nowak komponierte für vier Sänger, ein Cello und Flaschen. Burkhard Stangl für sechs Stimmen, Streichquartett und Transistorradios, wobei letztere das von Petrarca in dem Sonett rätselhaft thematisierte Kraft des Schweigens durch Rauschen ersetzen. Dieter Kaufmann verwendet für sein Stück "Augen und Mund" Texte der jüdischen Autorin Esther Dischereit, Fritz Keil zog für acht Miniaturen Ilse Aichinger heran. "Schweigen nimmt Wohnung" bei Alexander Wagendristel, ehe - um den Abend komplett zu machen - das Original von Orlando di Lasso erklingt.

    Komponisten sind dabei. "Das Kind ist geboren, bei der Taufe wollen es alle schreien hören," freut sich Dietmar Pickl vom Hortus Musicus, dass zur Uraufführung "die Komponisten alle anreisen".

    Voir est beaucoup. Reflexionen über Orlando di Lasso. Ein Projekt des Hortus Musicus.

    Premiere: 27. November, 19.30 Uhr im Napoleonstadel Klagenfurt. Wiederholung: 28. 11., 19.30 Uhr Villach, evangelische Kirche Stadtpark, sowie am 4. 12. in Maria Saal (Ballettsaal/Marienanstalt).

    USCHI LOIGGE

    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      Kultursommer

      In diesem Sommer erwartet Kulturfreunde wieder eine Fülle an Veranstaltungen – Mitglieder des Kleine Zeitung-Vorteilsclub können viele davon zu ermäßigten Preisen besuchen.

      KLEINE.tv

      Kärntner Theater-Highlights

      Der Theatersommer in Kärnten ist vielseitig. Ob Komödienspiele Porcia in...Noch nicht bewertet

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.



      Das Ende einer Ära

      Ein Rückblick auf 33 Jahre „Wetten, dass…?: Die schönsten Bilder, lustigsten Wetten und Reaktionen auf das Show-Ende!

       

      Kultur-Fotoserien

      Landesmuseum: Raritäten vom Regen ruiniert 

      Landesmuseum: Raritäten vom Regen ruiniert

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Peter Rosegger-Jahr

      Landesarchiv

      Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

      Kino-Fotoserien

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel 

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!