Bollywood-Star wegen Kuss vorübergehend festgenommen
Shilpa Shetty wurde im April bei einer Veranstaltung von Richard Gere überschwänglich auf die Wange geküsst und löste damit unter konservativen Hindus für eine Welle der Empörung.

Foto © ReutersStein des Anstoßes: Der Kuss von Richard Gere
Die Kuss-Affäre um eine innige Umarmung des
Hollywood-Stars Richard Gere mit seiner indischen Kollegin Shilpa
Shetty ist offenbar immer noch nicht ausgestanden: Die Schauspielerin
wurde am Flughafen von Bombay vorübergehend festgenommen, wie das
britische Boulevard-Blatt "Daily Mirror" am Freitag berichtete.
In Tränen ausgebrochen.
Die dortigen Einwanderungsbehörden wussten nach eigenen Angaben
nichts von einer Entscheidung des Obersten Gerichts, mit der ein
wegen des Vorfalls vor einem halben Jahr erlassenes Reiseverbot für
die 32-Jährige wieder aufgehoben wurde. Shetty, die dem Bericht
zufolge bei ihrer Festnahme in Tränen ausbrach, durfte erst einen Tag
später nach Berlin weiterreisen, wo sie in dem Musical "Miss
Bollywood" im Admiralspalast gastiert.
Konservative empört.
Shetty zeigte sich laut "Mirror" empört über die Festnahme: "Ich
könnte das ja noch verstehen, wenn ich ein Verbrechen begangen hätte.
Aber ich bin nur eine Schauspielerin, die im Ausland in einem Musical
auftreten will."
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Die Vorgeschichte
Richard Gere hatte seine indische Kollegin im April bei
einer Wohltätigkeits-
veranstaltung in den Arm genommen und ihr einen
Kuss auf die Wange gedrückt. Bei konservativen Hindus in Shettys
Heimat löste er damit einen Sturm der Empörung aus.
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Shilpa ShettyFoto © Reuters















