Ein Leben in Stein und Holz
Der Gailtaler Bildhauer Herbert Unterberger beleuchtet jetzt in Buchform 40 Jahre seines Schaffens.

Foto © KronhoferSeit 1967 freischaffend und jetzt auch in Buchform: Herbert Unterberger (63)
"Seine Formensprache ist von ähnlicher Überzeitlichkeit wie der Marmor, mit dem er in Zwiesprache tritt, um eine Synthese zwischen dem Charakter des Steines und dem Wollen des Künstlers zu erreichen." So beschreibt der Gailtaler Schriftsteller Engelbert Obernosterer den aus der Nachbarschaft stammenden Herbert Unterberger.
Schaffensperiode. Morgen stellt der akademische Bildhauer sein Buch über die Schaffensperiode von 1967 bis 2007 vor. In Pension gehen will der Gailtaler Künstler aber nicht. "Diese Rückschau ist die Basis, auf der ich weiter aufbaue", sagt der 63-Jährige, der mit einer roten Skulptur zur Buchpräsentation in das Atelier "Art Kultur" von Aude Wassertheurer nach Kühwegboden bei Hermagor lädt. "Die Entstehung des Buches verdanke ich dem großen Einsatz von Aude", erzählt Unterberger. Auf über 200 Seiten werden dem Betrachter mehr als 300 Werke des Hermagorers in Deutsch, Englisch und Französisch vorgestellt. "Boeckl als Lehrer, Zeitgenosse von Wotruba, wie sollten diese Heroen an ihm spurlos vorübergehen", meint der Wiener Kunstexperte Karl A. Irsigler über Unterberger.
Monumentales Werk. Dessen monumentalstes Werk aus Krastaler Marmor ziert einen Kreisverkehr in Klagenfurt-Viktring. Mit dem Sonnenbogen am Beginn des Gailtalzubringers hat sich Unterberger bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Die Einladung in das italienische Carrara im Oktober ist für den Künstler nach der Buchpräsentation "ein weiterer Höhepunkt."
Features
Buchpräsentation
Buchpräsentation: 6. Juli, 20 Uhr. Atelier Art Kultur, Hermagor (Kühwegboden)














