Staatsopern-Reaktionen - Gusenbauer: "Eine interessante Wahl"
Knappe und späte Gratulation des Bundeskanzlers - Offensichtliche Freude bei Molterer.

Foto © APAAlfred Gusenbauer
Relativ knapp und erst spät nach der Bekanntgabe des
neuen Staatsopern-Direktors hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S)
auf die Entscheidung reagiert. In einer Aussendung bezeichnete er
Dominique Meyer als "eine interessante Wahl". Kulturministerin
Claudia Schmied (S) habe damit eine Entscheidung getroffen, "die eine
wichtige Weichenstellung für die Zukunft der Staatsoper darstellt".
Favorit Gusenbauers war eigentlich sein Freund, der Tenor Neil
Shicoff, gewesen.
"Höchstqualifiziert."
Aber auch Trost für Shicoff selbst spendete Gusenbauer: Alle in
den letzten Wochen genannten Kandidatinnen und Kandidaten seien für
die Leitung "einer der wichtigsten Kulturinstitutionen des Landes
höchstqualifiziert gewesen", hieß es. Das gelte natürlich auch für
Neil Shicoff, "der mit Sicherheit ein hervorragender Operndirektor
gewesen wäre". Meyer und dem neuen Musikdirektor Franz Welser-Möst
wünschte Gusenbauer für die Aufgabe, "eines der führenden Opernhäuser
dieser Welt zu leiten", alles Gute.
Freude bei ÖVP.
Offensichtlicher war die Freude über die Entscheidung der roten
Kulturministerin beim Koalitionspartner der ÖVP: "Ich gratuliere dem
Aufsichtsrat zu seiner Entscheidung und Frau Bundesministerin Schmied
zur guten Vorbereitung und Wahl bei der Bestellung", so Vizekanzler
Wilhelm Molterer in einer Aussendung. Mit Meyer und Welser-Möst
"werden Kunst und Management der Staatsoper in international
anerkannte Hände gelegt". "Beide Persönlichkeiten vereinen
Internationalität, Professionalität sowie die Kraft zu künstlerischer
Innovation", so Molterer weiter.














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