"Kontaktlinse" zur Bewältigung der Vergangenheit
Diese Veranstaltung sorgt auch für Diskussionen.

Foto © Screenshot/www.bgslo.at
Die Rolle der Kärntner Slowenen wird heuer im Rahmen der "Kontaktlinse - Kontaktna Leca" besonders groß geschrieben. "Noch immer erfährt man im Geschichtsunterricht zu wenig über die Kärntner Slowenen", beklagt Vera Hartmann (16). Die Schülerin des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt und "Kontaktlinsen"-Organisatorin will das ändern. Deshalb präsentiert sie neben den traditionellen Konzerten und Lesungen auch zwei kritische Filme.
Spurensuche. "Milena Olip aus Zell Pfarre begab sich mit der Kamera auf die Spuren von Kärntner Slowenen im Zweiten Weltkrieg", erzählt Hartmann. Sie hofft, dass die Filmvorführung Zündstoff für die danach geplante Diskussion gibt. "In Zeiten des politischen Hickhacks, möchten wir Jugendliche zeigen, dass unser Horizont weiter ist", sagt Hartmann.
Multikulturell. Zur besseren multikulturellen Verständigung spielt neben anderen auch das Klaus Paier Trio. Weiteres Highlight ist der Auftritt von Rupert Henning, der "Auf halbem Wege" Satirisches über Begebenheiten, die Zukunft von gestern sind, liest: Vor 20 Jahren organisierte er selbst eine "Kontaktlinse". Jetzt kennt man ihn von der ORF-Serie "Die Vier da".















