US-Armee wollte Baez nicht singen lassen
Ein für Irak-Veteranen geplantes Konzert findet ohne die 66-jährige Folksängerin statt.

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Die US-Armee hat Folksängerin Joan Baez
nach deren eigenen Angaben nicht vor Irak-Veteranen singen lassen.
Sie sollte in der vergangenen Woche gemeinsam mit Rocksänger John
Mellencamp an einem Konzert für verwundete Irak-Heimkehrer im
Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Washington geben, berichtete die
66-Jährige am Mittwoch in der "Washington Post".
Teilnahme. "Doch vier Tage vor dem Konzert wurde meine Teilnahme von der
Armee nicht zugelassen". Ein Grund dafür sei ihr nicht genannt
worden. Doch dürfte ihr Ruf als strikte Pazifistin dabei eine Rolle
gespielt haben.
Einladung. Mellencamp hatte die vor allem für ihre Songs gegen den
Vietnamkrieg bekannte Sängerin eingeladen, gemeinsam mit ihm für die
verletzten Soldaten zu singen. Sie habe sofort zugesagt, berichtete
Baez - unter anderem auch, weil sie ihre frühere Entscheidung bereue,
alle Einladungen zu Konzerten für die Heimkehrer aus dem Vietnamkrieg
abzuschlagen. Dass sie nun singen wollte, aber nicht durfte, sei
schon eine "seltsame Ironie". Das Walter-Reed-Hospital stand im
Februar im Mittelpunkt eines Skandals um die schlechte Betreuung
verwundeter Heimkehrer aus dem Irak.















