Sugababes haben "mehr Spaß als früher"
Auf dem neuen Album der Sugababes ist erstmals die Stimme von Neuzugang Amelle Berrabah zu hören.

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Im zehnten Jahr des Bestehens der Sugababes
fühlen sich die drei Frauen der britischen Gruppe richtig gut. "Wir
haben mehr Spaß als früher", sagte Keisha Buchanan, das einzige
verbliebe Gründungsmitglied, im Interview mit der APA. Auf dem so
eben erschienen Album "Change" (Universal) ist erstmals Neuzugang
Amelle Berrabah zu hören. "Veränderungen sind wichtig", betonte
Buchanan. "Es ist zwar nie leicht, wenn jemand aussteigt. Aber
manchmal ergibt sich draus auch was Gutes."
Greatest-Hits-Album.
Die verbliebenen Sugababes - neben Keisha die 2001 zur Formation
gestoßene Heidi Range - wussten nach dem Abgang von Mutya Buena 2005,
dass sie "unbedingt weiter machen wollen". Nach der Single-Sammlung
"Overloaded" stürzte man sich sofort in die Arbeit an dem fünften
Studiowerk. "Das Greatest-Hits-Album kam zum richtigen Zeitpunkt",
meinte Buchanan. "Wir wollten ein Kapitel schließen und ein neues
öffnen."
"Zwei Umbesetzungen "nicht so dramatisch".
Über den Abschied von Buena sagte ihre ehemalige Bandkollegin:
"Wenn man so lange mit jemandem sehr eng zusammenarbeitet, fällt die
Trennung natürlich schwer. Man kennt sich ja auch privat bestens.
Aber wenn jemand weg will, sollte man ihn nicht aufhalten." Größere
Probleme hätten sich daraus nicht ergeben. "Mal ganz ehrlich, zwei
Umbesetzungen in zehn Jahren - das ist doch gar nicht so dramatisch."
"Reifer geworden.
"Change" sei eine "Bestandsaufnahme", sagte Buchanan. "Wir sind
reifer geworden, sind keine Mädls mehr, die über Teenagerängste
singen, sondern Frauen. Die Individuen stehen heute in den Songs mehr
im Vordergrund. Das ist unsere persönlichste und ehrlichste Platte.
Wenn man jung ist, kann man Emotionen noch gar nicht richtig in
Lieder ausdrücken. Das muss man erst lernen."
"Unser Stil".
Die Sugababes haben sich im Gegensatz zu vielen anderen Acts im
Geschäft gehalten. "Die Leute merken, dass uns die Arbeit Spaß macht,
dass wir kein künstliches Gebilde sind und dass wir zu 100 Prozent zu
unseren Liedern stehen. Wir schreiben unser eigenes Material, haben
keine Stylisten, sondern vertreten ausschließlich unseren Stil",
sagte dazu die Sängerin.
Keine Star-Gefühle.
Am Boulevard sind die Sugababes eher selten anzutreffen. "Das
liegt an unseren Persönlichkeiten", lachte Buchanan. Man fühle sich
nicht als Stars. "Wir sagen 'Bitte' und 'Danke', wir stellen uns brav
in der Reihe an. Wir haben nicht die Mentalität, um größenwahnsinnig
zu werden. Und Drogen sprechen uns auch nicht an."
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Zu den Sugababes, die mit Hits wie "Hole In The Head", "Ugly" und "Easy" Furore machten, stieß die Amelle Berrabah im Dezember 2005. Foto © Reuters
Zu den Sugababes, die mit Hits wie "Hole In The Head", "Ugly" und "Easy" Furore machten, stieß die Amelle Berrabah im Dezember 2005. Grafik © Reuters














