Zadek wird Europäischer Theaterpreis aberkannt
Mit einem Eklat starteten die viertägigen Festivitäten zur Verleihung des Europäischen Theaterpreises.

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Praktisch in letzter Minute sagte am Donnerstag Ex aequo-Preisträger Peter Zadek die Teilnahme an den Symposionen, Ehrungen und den Veranstaltungen rund und die Preisverleihung ab. Weil ihn die Proben zu "Was ihr wollt" (voraussichtliche Premiere am 17. Juni bei den Wiener Festwochen)so involvieren und er kränklich sei, werde er nicht nach Thessaloniki kommen.
Statuten. Das Nichterscheinen hat Konsequenzen. Denn in den Statuten des Europäischen Theaterpreises, der heuer zum elften Mal vergeben wird, heißt es, der Preis ist vom Preisträger "persönlich in Empfang" zu nehmen. Da Zadek nicht kommt, hat die zwölfköpfige Jury am Abend mit einer Gegenstimme der launischen Diva den Preis kurzerhand aberkannt. Das Preisgeld von 60.000 Euro fällt nun zur Gänze an den franco-kanadischen Theatermagier Robert Lepage.
Preis. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis für "Neue theatralischen Realitäten" geht an den lettischen Theatermann Alvis Hermanis und die aus Belgrad gebürtige Dramatikerin Biljana Srbljanovic.
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Der am 19. Mai 1926 in Berlin geborene Regisseur arbeitete an den großen deutschen Bühnen und sorgte mit seinen Inszenierungen immer wieder für Aufsehen.















