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    Zuletzt aktualisiert: 15.08.2013 um 22:54 UhrKommentare

    Triumph für "Barockoper: Jung" in Innsbruck

    Foto © APA

    Die Premierenaufführung der beiden Opernstücke "Venus and Adonis" und "Dido and Aeneas" im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ist am Mittwochabend zu einem wahren Triumphzug für alle Beteiligten geworden. Die Besucher im Innenhof der Theologischen Fakultät der Alten Universität spendeten den Akteuren lang anhaltenden, begeisternden Applaus.

    Nach rund zweistündiger Spielzeit durften die Nachwuchs-Gesangstars des Projekts "Barockoper: Jung", der musikalische Leiter Piers Maxim und sein Ensemble sowie der britische Regisseur Laurence Dale die Honorierung ihrer Leistungen entgegennehmen.

    Die besonderen Zutaten für dieses mehr als gelungene, künstlerische Gericht, das dem Premierenpublikum serviert wurde, lagen auf der Hand: Zum Ersten die berühmten Vorlagen der britischen Jahrtausend-Komponisten des 17. Jahrhunderts John Blow ("Venus and Adonis") und Henry Purcell ("Dido and Aeneas").

    Zum Zweiten der Einsatz der allesamt überzeugenden, jungen Sänger, die beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2012 in Innsbruck zu den Gewinnern zählten. Und zum Dritten Regisseur Dale selbst, der als Engländer die Quintessenz dieser Tragikomödien britischen Humor-Zuschnitts besonders zu erfassen und zu inszenieren vermochte.

    Und so wurden die beiden Stücke mitunter zu jenem "zügellosen Spaß", den Dale im Vorfeld britischen Opern wie diesen zuschrieb. Ein zügelloser Spaß, der gepaart mit dem urtypischen, leicht obszönen, frechen englischen Humor und den ewigen Irrungen und Wirrungen der Liebe freilich in beiden Fällen in Tragik endet. Das erste Stück der Aufführung, "Venus and Adonis", endet mit dem von Venus und Dido heftigst betrauerten Tod des Adonis. Die zweite Oper, "Dido and Aeneas", schließt mit dem Weggang des Aeneas und einer zutiefst getroffenen Dido, die daraufhin ihren eigenen Tod besingt.

    "Wenn man das Stück als eine leichtfertige Komödie sieht, wird die emotionale Aufladung der letzten Szene noch intensiver", hatte der Regisseur vor der Premiere gemeint. Genau das ist ihm gelungen. Ebenso wie jener durchgehende Handlungsstrang zwischen den Stücken, der beide zu Einem verschmelzen ließ. Der Tod des Adonis und seine Wiederauferstehung als Aeneas - die zügellose Tragikomödie rettete sich gleichsam stringent in die nächste hinüber.

    Quelle: APA

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