Luc Besson erklärter Gegner des Hollywood-Kinos
Er hätte Filmangebote aus den USA immer abgelehnt, weil er dabei zwar "finanziell reich geworden, aber geistig arm geblieben wäre".

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Der französische Filmregisseur Luc Bessons ("Das
fünfte Element", 1998, "Im Rausch der Tiefe", 1988) verteidigte bei
der Pressekonferenz zur Premiere seines neuesten Animationsfilm
"Arthur und die Minimoys" in Peking am 16. Jänner die nationalen
Filmmärkte gegenüber Hollywood. Er hätte Filmangebote aus den USA
immer abgelehnt, weil er dabei zwar "finanziell reich geworden, aber
geistig arm geblieben wäre".
Amerika.
Amerika sei das einzige Land, dass "Arthur und die Minimoys" nicht
wirklich verstehe, so Besson bei der Pressekonferenz. Hollywood-Filme
vertreten imperialistische Wertvorstellungen, bei "Arthur und die
Minimoys" ginge es einzig und allein um menschliche Werte. Besson
wünscht sich eine eine enge Zusammenarbeit europäischer und
chinesischer Filmschaffender, um Hollywood die Stirn bieten zu
können. Auf die Zulassung von "Arthur und die Minimoys" in China kann
Besson stolz sein, denn pro Jahr werden dort nur zirka 20
ausländische Filme gezeigt. In Österreich startet der Film am 26.
Jänner.













