Bérénice Marlohe: "Drache, Schlange, schwarzer Panther"
Bérénice Marlohe, 33, ist in "Skyfall" das attraktive Bond-Girl Severine. Im Interview spricht sie über die Qualitäten, die eine 007-Gespielin mitbringen muss.

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Um die Rolle zu bekommen, hatten Sie keinerlei Protektion?
BÉRÉNICE MARLOHE: Nein. Ich hatte von den Auditions gelesen und nahm Kontakt auf. Es klappte, ich musste nach London. Dann hatte ich die Rolle.
Was sprach für Sie?
MARLOHE: Genau weiß ich das nicht, aber Sam Mendes meinte, genauso habe er sich ein Bond-Girl vorgestellt. Sehr feminin, mit einer Portion männlichem Charisma. Und animalisch. Ein bisschen Drache, Schlange, schwarzer Panther.
Sexy müssen Sie auch sein?
MARLOHE: Sie meinen, dass ich nackt mit einem Mann im Bett liege? Darüber dachte ich nicht viel nach. Das kam erst, als sie mir die Kleidung, die ich ausziehen sollte, verpassten.
Bei "Ein Quantum Trost" erzählte Gemma Arterton, Daniel Craig habe sie unerwartet geküsst. Sie auch?
MARLOHE: Nein, aber ich liebe spontane Ideen.
Wie waren die Küsse?
MARLOHE: Gehörten zu meinem Job. Aber wenn ich beruflich einen attraktiven, interessanten Mann küssen muss, so kann man das nicht unbedingt als Opfer bezeichnen.
Wer sind Ihre Lieblings-Bond-Damen?
MARLOHE: Grace Jones in "Im Angesicht des Todes" und Famke Janssen in "GoldenEye".
Welcher Filmtod der Bond- Damen war für Sie der beste?
MARLOHE: Meiner.
Bei der Weltpremiere in London hatten Sie auch Small Talk mit Prinz Charles?
MARLOHE: Er fragte mich, ob ich Shakespeare gespielt habe. Ich musste leider sagen: "No, Sir." Und habe mich sehr geschämt.














