Günther Jauch verschärft seine Kritik an der ARD
Der ungemein beliebte deutsche Moderator übernimmt die Christiansen-Nachfolge nun doch nicht. Günther Jauch fühlt sich von "Irrlichtern" und "Profilneurotikern" umzingelt.

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Nach dem Abbruch seiner Verhandlungen mit der
ARD hat Günther Jauch seine Kritik an dem Senderverbund in
drastischen Worten verschärft. "Ich sollte bei der ARD unter Aufsicht
gestellt werden wie in grauer Vorzeit", sagte er dem Hamburger
Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In den vergangenen Monaten habe er
sich zunehmend umzingelt gefühlt von "Irrlichtern",
"Profilneurotikern" und "Wichtigtuern".
Kurze Leine. Er habe am Ende das Gefühl gehabt, "dass man mich an möglichst
kurzer Leine um die Anstalt rennen lassen wollte". Dennoch habe er
lange auf ein gutes Ende gehofft. Die Verhandlungen mit der ARD sieht
Jauch nun als "teuersten Flirt meines Lebens". Sein Projekt einer
sonntagabendlichen Polit-Talkshow sei damit definitiv erledigt. "Das
Thema ist abgehakt", so Jauch.
Verzicht auf Nachfolge. Nach monatelangen Verhandlungen hatte Jauch am Donnerstag überraschend seinen Verzicht für die Nachfolge von
Talkshow-Moderatorin Sabine Christiansen erklärt. Laut dem
ARD-Vorsitzenden Fritz Raff soll auf der Intendantensitzung am 5. und
6. Februar über die Christiansen-Nachfolge entschieden werden.
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Jauch, derzeit mit der Show "Wer wird Millionär?" und "Stern TV" bei RTL aktiv, sollte Christiansens Nachfolge im September 2007 antreten.















