Lanz: "Haben die Show nicht gegen die Wand gefahren"
Markus Lanz, Neo-Moderator von "Wetten, dass ...?" zeigt sich in einem Interview nach der Sendung erleichtert und durchaus selbstkritisch. Cindy aus Marzahn hätte er "sehr gern" weiterhin als Assistentin.

Foto © APAMarkus Lanz bei seiner Premiere von "Wetten dass ...?"
"Als fast übermenschlich" beschreibt Markus Lanz den Druck, der vor seiner samstägigen Premiere als neuer "Wetten, dass ...?"-Moderator auf ihm lastete. Als selbiger nach der Sendung von ihm abgefallen war, weilte der Südtiroler bis 5.30 Uhr auf der After-Show-Party. Seine Premiere sieht er objektiv: "Ich denke, dass wir 'Wetten, dass ...?' nicht gegen die Wand gefahren haben. Und das ist ja schon mal was", sagte er dem Branchendienst DWDL. Die Kritik, die Sendung sei zu überladen gewesen, teilt Lanz: "Wir hatten teilweise etwas zu viel Leben in der Bude. Wir müssen uns sehr genau überlegen, ob wir immer diese hohe Frequenz von Wetten spielen können." Cindy aus Marzahn hätte er "sehr gern" weiterhin als Assistentin.
Spitzenquoten in Deutschland
Durchschnittlich 893.000 Österreicher haben am Samstagabend in ORF eins live den Einstand von Markus Lanz als neuen Moderator von "Wetten, dass...?" verfolgt, der Marktanteil lag bei 37 Prozent, der Spitzenwert bei 1,037 Mio. Zusehern. Bei der Abschiedsshow des langjährigen Moderators Thomas Gottschalk hatte es im Schnitt 1,082 Mio. Zuseher gegeben. In Deutschland schalteten bei Lanz' Auftaktsendung 13,62 Millionen Zuschauer ein, das ist nur etwa eine Mio. unter dem Wert bei Gottschalks letzter "Wetten, dass...?"-Sendung. Der Lanz-Vorgänger und Dieter Bohlen mussten sich indes bei ihrer RTL-Show "Das Supertalent" mit 4,57 Millionen begnügen.
















