Wim Wenders stellt in Wien Fotoarbeiten aus

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Wim Wenders ist nicht nur als Regisseur erfolgreich, sondern auch als Fotograf. In der Wiener Galerie Ostlicht sind nun erstmals Fotoarbeiten des Künstlers auf österreichischem Boden zu sehen. Die Ausstellung "Places, strange and quiet" vereint Aufnahmen aus mehreren Jahrzehnten und war zuvor bereits in Sao Paolo, London und Hamburg zu sehen.
Bei den Aufnahmen aus Ostdeutschland grüßen auf verfallenden Bauten verwischte Aufschriften wie "Ewige Freundschaft mit den Völkern der Sowjetunion". Wieder andere Bilder wirken wie einem Wenders-Film entsprungen, erinnern an Edward Hoppers trostlose Stadtansichten. Auch verweisen bisweilen Schuss-Gegenschuss-Kombinationen auf den Brotberuf des Filmemachers. Und doch blitzt hier und da auch der Humor Wenders durch, wenn ein Plakat von Audrey Hepburn von einem Rudel Teddybären begafft wird oder auf der Wand einer Ruine das Graffito "Ach was, halb so schlimm" zu lesen ist.
Zur Ausstellungseröffnung veranstaltet die Fotogalerie Ostlicht in einer leer stehenden Halle der einstigen Ankerbrotfabrik ein Galadiner für 150 Gäste, die von Juan Amador bekocht werden. Ab 22 Uhr wird dann in einer anderen Halle der als Kunststandort revitalisierten Anlage gefeiert. Während der Eintritt für letzteres Event frei ist, muss man für das Diner 180 Euro einplanen. Anmelden kann man sich nach wie vor unter anmeldung@ostlicht.at.














