Matthias Naske geht ans Konzerthaus Wien
WIEN. Seit dem Bekanntwerden des Abgangs von Konzerthaus-Intendant Bernhard Kerres mit Ende der Saison 2012/13 war er im Gespräch: der Wiener Matthias Naske, der seit 2003 die Philharmonie von Luxemburg leitet. Jetzt ist sein Wechsel nach Wien fix, die Direktion des Wiener Konzerthauses bestätigte der APA seine Berufung. Eigentlich ist Naske bis 2015 vertraglich an Luxemburg gebunden, für den Wechsel nach Wien wird Naske aber vorzeitig aus diesem Vertrag entlassen.
Der 48-Jährige studierte Rechtswissenschaften in Wien und arbeitete zunächst bei Jeunesses Musicales Österreich, wo er von 1996 bis 2003 auch Generalsekretär war, ehe ihn im Jänner 2003 der Ruf nach Luxemburg ereilte. Dazwischen übernahm er unter anderem die Leitung des künstlerischen Betriebsbüros des Gustav Mahler Jugendorchesters und das Generalsekretariat der Camerata Academica Salzburg.
Mit 1. Juli 2013 wird Matthias Naske die Leitung des Konzerthauses für vorerst viereinhalb Jahre übernehmen, bereits ab Jänner 2013 soll ein "gleitender Übergang" vollzogen werden. Der künftige Intendant weiß, dass "wirtschaftliche Parameter eine Rolle spielen" und will "als Kämpfer für die Sache das Haus mit dem bewährten Team dieser traditionsreichen und dennoch so lebendigen Institution beherzt in eine gute Zukunft führen". APA/GRÉBILLE















