Grazer Stadtschreiberin: Hofübergabe an Dana Ranga
Die neue Grazer Stadtschreiberin ist die gebürtige Rumänin Dana Ranga. Sie hat Donnerstagabend bei der offiziellen "Hofübergabe" im Literaturhaus die Aufgabe von der Serbin Barbara Markovic übernommen.

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Ranga wurde 1964 in Bukarest geboren und machte sich bisher mit Dokumentarfilmen zum Thema Weltraumfahrt sowie mit zwei Gedichtbänden einen Namen. Sie wird ein Jahr lang das Cerrini-Schlössl am Grazer Schloßberg bewohnen und sich von der steirischen Landeshauptstadt inspirieren lassen.
Die 48-Jährige wurde aus 59 Bewerbern und Bewerberinnen ausgesucht. Derzeit schreibt sie an ihrem neuen Buch namens "Hauthaus". Kulturstadtrat Michael Grossmann (S) hoffte: "Die Atmosphäre der Stadt Graz soll in dieses Werk einfließen, wobei es das Ziel des Stadtschreiber-Projekts ist, den Schriftstellern und Schriftstellerinnen zu ermöglichen, sich voll und ganz dem kreativen Schaffen zu widmen."
Ranga lebt seit ihrer Studienzeit in Berlin und arbeitete dort als Dokumentarfilmerin. 2005 und 2011 erschienen ihre beiden Gedichtbände "Stop" und "Wasserbuch". In den Zwängen des kommunistischen Regimes in ihrer Heimat aufgewachsen, versuche sie in der Literatur neue Orientierung zu finden, hieß es in einer Aussendung der Stadt Graz. Die gebürtige Serbin Markovic verabschiedete sich bei der Lesung im Literaturhaus mit Textproben aus ihrem während der Stadtschreiberzeit verfassten Buches "Graz, Alexanderplatz", einer Bestandsaufnahme von Beschriftungen, die sie in der Grazer Innenstadt wahrgenommen hatte.














