1,75 Mio. Euro für Wissenschaftler in Deutschland
Sieben Geisteswissenschaftlern aus den Niederlanden, den USA und Australien ist der neue Anneliese Maier-Forschungspreis zugesprochen worden. Der Preis ist mit jeweils 250.000 Euro dotiert. Ziel der Alexander von Humboldt-Stiftung ist die Förderung der Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Das Preisgeld dient der Finanzierung von Forschungskooperationen.
Überreicht wurden die Auszeichnungen von der deutschen Forschungsministerin Annette Schavan (CDU). Stiftungs-Präsident Helmut Schwarz sagte: "Die Zeit war reif für einen solchen Forschungspreis."
Ausgezeichnet wurden die Juristin Katharina Boele-Woelki und die Religionsanthropologin Birgit Meyer aus den Niederlanden, die US-amerikanischen Philosophen James Conant und Shaun Gallagher, der Mediävist Patrick Geary und die Sozialpsychologin Michele Gelfand aus den USA sowie der australische Sprachwissenschaftler Nicholas Evans.
Sie waren im vergangenen Jahr unter insgesamt 90 Nominierten aus 20 Ländern ausgewählt worden. Der nach der deutschen Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier benannte Preis wird aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums finanziert.














